Einige meiner Kursteilnehmer wissen es auch, dass auf einer meiner Wiese ein besonderes Kraut mit dem lustigen Namen: der „Gute Heinrich“ wächst. Und ich freue mich sehr, dass er sich endlich auf unserem Feld wohl fühlt, wächst und gedeiht. Den Guten Heinrich findet man in der freien Natur inzwischen nur noch selten, aber man kann ihn auch sehr gut im Gemüsegartl anbauen. Heute gibt es eine Anregung wie man den Guten Heinrich in der Küche verwenden kann. Übrigens dieses Rezept eignet sich hervorragend zur Resteverwertung von alten Semmeln, Toastbrot oder dergleichen. (3.8.24)
Zutaten:
320g trockenes Toastbrot oder Semmeln
250ml lauwarme Milch
4 kleine Eier (oder 3 größere)
Salz
2 handvoll Guter Heinrich
1 EL Butter
Zubereitung:
Toastbrot in ~ 1cm kleine Würfel schneiden, Toastwürfel in eine Schüssel geben.
Lauwarme Milch, die Eier und Salz über die Toastwürfel verteilen.
Guten Heinrich waschen, Stiele entfernen, klein schneiden, mit Butter kurz in der Pfanne andünsten und dann ebenfalls zu den Toastwürfeln geben.
Anschließend alle Zutaten gut vermischen, falls der Pflanzerlteig zu trocken ist, einen kleinen Schwupps Milch zugeben, ist er zu feucht ein wenig Semmelbrösel unter arbeiten.
Teig ~ 15 Minuten durchziehen lassen und anschließend in Muffinförmchen verteilen oder mit einem Esslöffel kleine Pflanzerl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Im vorgeheizten Backrohr bei 200°C, ~25-30 Minuten backen. Pflanzerl sollen am Boden leicht gebräunt sein und mittig nicht mehr teigig.
Tipp:
Diese Pflanzerl sind eine tolle Alternative zu Knödel und passen zu vielen Gerichten.






