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Liebe Gäste,

auch heuer biete ich wieder für verschiedene Gemeinden in den Ferien für Kinder „Einen Kräutertag auf unserem Erlebnisbauernhof“ (7-13 Jahre) an.
Die Anmeldung ist nur bei dem jeweilgien Veranstalter möglich.
7.9.26 Veranstalter NBH Inning (Anmeldung unter https://nbh-inning.feripro.de/)

9.9.26 Veranstalter Gemeinde Herrsching (Anmeldung unter https://herrsching.feripro.de/)

Und am 10.9.26 finden sie mich mit einem Stand auf dem Seefelder Wochenmarkt. Ich freue mich immer sehr auf Ihren Besuch!
Falls das Wetter zu schlecht ist, bin ich leider nicht am Markt, dann komme ich eine Woche später 🙂

Für einen Einkauf bei mir Zuhause bin ich fast jederzeit erreichbar. Rufen Sie mich bitte zur Terminabstimmung vorher an: Tel.: 08152/2664.

Meine nächsten Kurstermine sind:
Samstag, 12.9.26 und 26.9.26 – Es sind noch Plätze frei!
Äpfel, Erdäpfel & Wildkräuter“
Gönnen sie sich dieses Erlebnis auf unserem Hof 🙂

Alle Anmeldeformalitäten und Termine für meine Kurse finden Sie hier.

   

Ihre Gisela Hafemeyer

Wermuttinktur – ein überliefertes Rezept.
Wie ich bereits in meinem Newsletter geschrieben habe, gehört Wermut zu den bitterstoffreichen Heilpflanzen. Wermut kann traditionell zur Unterstützung der Verdauung und bei vorübergehender Appetitlosigkeit verwendet werden. Ich habe gelesen, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur diese Anwendungen als traditionelle Verwendung einstuft. (1.9.26)
Wermuttinktur
10 g frischen Wermut (Blütenknospen und Blätter)
150 ml Doppelkorn 38%
Zubereitung: Ein paar Stunden die frisch geernteten Blüten und Blätter antrocknen lassen und die Stiele entfernen. Wermut klein schneiden, in ein Schraubglas geben und mit dem Korn übergießen, bis das Kraut vollständig bedeckt ist. Pflanzenteile sollten nicht aus dem Alkohol herausragen, da sie schimmeln können. Das Glas gut verschließen und bei Raumtemperatur ziehen lassen. In den ersten Tagen täglich, danach alle paar Tage kurz schütteln. Nach etwa zwei Wochen die Tinktur filtrieren. Am besten die Tinktur in ein dunkles Glasfläschchen mit Tropfeinsatz füllen.
Als Dosierung ist bei diesem überlieferten Rezept angegeben:
10 Tropfen in 200 ml Wasser mischen, jedoch maximal dreimal täglich und nicht länger als etwa 2 Wochen am Stück.
Wichtig: Wermut enthält unter anderem Thujon. Bei zu hoher Aufnahme kann Thujon gesundheitsschädlich wirken. In dem überlieferten Rezept wird darauf hingewiesen, die angegebene Dosierung und die Anwendungsdauer von maximal etwa 2 Wochen nicht zu überschreiten. Nicht anwenden bei Magengeschwüren, Gallensteinen sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit. Für Kinder und Jugendliche wird die Anwendung nicht empfohlen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

 

 

Bei meinen Kürbissen und Zucchinis ist gerade einiges los!
Der Riesenkürbis hat beschlossen, nicht länger nur im Beet zu wachsen – er erobert inzwischen den Gartenweg und macht es sich auf seinem provisorischen Gestell gemütlich. 🙂

 

Besonders lustig finde ich die Kürbisblüte, die zwischen den Blättern hervorschaut – fast so, als hätte sich eine Seerosenblüte in den Kürbis-Wald verirrt.

Und dann wären da noch meine Eight Ball Zucchinis, statt brav getrennte Wege zu gehen, sind sie kurzerhand zusammengewachsen – ein echtes Zucchini-Zwillingspärchen.

Es macht Riesenspaß zu ernten, frisch zu essen, was wir schaffen, und den Rest zu guadem „Eingemachten“ zu verarbeiten. Nicht nur die Kürbisgewächse halten mich auf Trab, sondern auch die Blutpflaumen und Mirabellen – wie z.B. Blutpflaumensirup, Blutpflaumen-Rosmarin-Marmelade, Mirabellen-Ketchup, Zucchini-Chutney. (18.8.26)

 

Auch im August zeigt sich die Natur von ihrer spendablen Seite. Der Sauerampfer ist nach der Mahd wieder gut zu finden und bringt mit seinem frischen, säuerlichen Geschmack eine schöne Abwechslung auf den Teller. Für die Bavesen braucht es nicht viel – die meiste „Arbeit“ macht eigentlich nur das Sammeln der Blätter. Die Zubereitung selbst geht dann ganz unkompliziert.
Ich habe für die Bavesen nur die halbe Menge gemacht, da sie bei mir als Beilage auf den Tisch kamen. Deshalb sind sie auf meinen Bildern auch nicht auf dem Backblech, sondern in einer Glasform zu sehen.
Wer noch eine weitere Idee mit Sauerampfer ausprobieren möchte: Auf meiner Homepage findet sich passend zum Augustnewsletter-Thema „Sauerampfer“ auch noch das Rezept für einen „Gurkensalat mit Sauerampfer„. (1.8.26)
Sauerampfer-Bavesen (4 Portionen)
8 Scheiben Toast
4 gr. handvoll Sauerampfer
Kräuterfrischkäse
4 Scheiben Gouda
~ 100 ml Milch
4 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung: Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Sauerampfer waschen, trocken tupfen, Stiel entfernen und die Blätter in Streifen schneiden.
Toastscheiben auf einer Seite mit dem Frischkäse bestreichen.
Auf 4 Scheiben die Sauerampferstreifen geben und den Gouda dann darauf legen.
Die restlichen 4 Scheiben mit der Frischkäseite nach unten als Deckel darauflegen und leicht andrücken.
Eier, Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in einer flachen Schale gut verquirlen.
Die gefüllten Toast von beiden Seiten jeweils ca. 10 Sekunden in die Ei-Milch-Mischung tauchen, damit sie sich gut vollsaugen.
Die Bavesen auf ein mit Backpapiert ausgelegtes Backblech legen.
Im Backofen für ca. 16 Minuten goldbraun acken, dabei nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.

       

 

Diesmal gibts keine Kräuter oder Rezepte hier zu entdecken … sondern eine Brille!
Nach einem Kräuterkurs ist eine Brille im grau-rosa Etui bei mir geblieben.
Vielleicht hat sie sich zwischen all den fleißigen Kräutersammlern so gut versteckt, dass sie ihren Weg nach Hause nicht mehr gefunden hat. 😉
Falls sie dir gehört, melde dich einfach bei mir. Ich passe gut auf sie auf, bis sie wieder abgeholt wird. (22.7.26)

 

Für besondere Menschen und einen unvergesslichen Tag. 
Diese kleinen Eulenpärchen habe ich als Hochzeitsgeschenk für gute Freunde gehäkelt.
Wenn auch ihr ein Eulenpärchen verschenken möchtet, häkle ich es gerne auf Bestellung. Bitte meldet euch rechtzeitig, denn jedes Paar entsteht in liebevoller Handarbeit und braucht seine Zeit. (10.7.26)

   

 

Der Duft des Sommers als guade Nachspeise. Derzeit stehen die Sommerlinden in voller Blüte. Wer bei schönem Wetter unter einer Linde sitzt, kennt das Summen und Brummen der vielen Insekten. Die duftenden Blüten eignen sich nicht nur für Tee, sondern verleihen auch vielen Gerichten eine ganz besondere Note. Mehr über die faszinierende Welt der Linden, erfahren Sie in meinem Juli-Newsletter. Dort stelle ich die Linde etwas näher vor. Wenn Sie solche Naturthemen interessieren und regelmäßig lesen möchten, freue ich mich über Ihre Anmeldung zum Newsletter. 🙂 (28.6.26)
Lindenblüten-Panna Cotta
2 Becher Sahne (400 ml)
3 handvoll Lindenblüten
50g Zucker
5 Blatt weiße Gelatine
Zubereitung: Sahne mit den Lindenblüten und dem Zucker langsam aufkochen und ~ 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen und dann vom Herd nehmen und etwa 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen.
Währenddessen die Gelatine in reichlich kaltem Wasser nach Packungsanweisung einweichen.
Das Lindenblüten-Sahnegemisch durch ein feines Sieb oder Tuch gießen.
Die eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und unter die heiße Lindenblütensahne rühren bis sie sich aufgelöst hat.
In mit kaltem Wasser ausgespülte Tassen/Förmchen geben und mindestens 5-6 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
Die Panna cotta aus der Tasse oder Form stürzen, mit einer Fruchtsauce oder z. B. Traubensirup anrichten und mit Lindenblüten garnieren.
Tipp: Falls sich die Panna cotta nicht aus der Tasse löst, die fest gewordene Creme zunächst mit einem dünnen Messer vorsichtig vom Rand lösen. Anschließend die Tasse für 5 bis 10 Sekunden in heißes Wasser tauchen, damit der Rand der Panna cotta leicht anschmilzt. Danach lässt sie sich in der Regel problemlos auf einen Dessertteller stürzen.

              

 

Mein Birnenchutney unterwegs in der Provence. 🙂
Ich finde es immer toll, wenn meine Produkte auf Reisen gehen! Eine liebe Kräuterfreundin hat mir diese Bilder aus ihrem Urlaub in der Provence geschickt. Dort genießt sie mein Birnenchutney unter der französischen Sonne.
Besonders gefreut habe ich mich auch über ihren herzlichen Eintrag in meinem Gästebuch. Solche Rückmeldungen zeigen mir, dass meine Kurse nicht nur mir Freude machen. Ingrid, vielen Dank für die Fotos und deine Zeilen im Gästebuch. (25.6.26)

 

 

Ein frisches, leicht scharfes Mixgetränk mit süßer Note und Vogelmiere – perfekt für einen warmen Tag. Ich freue mich immer sehr, wenn ich frische, knackige Vogelmiere in die Finger bekomme und sie vielseitig in meinen Speiseplan einbauen kann. Daher steht dieses zarte Kräutlein auch im Mittelpunkt meines Juni-Newsletters. Kennen Sie die Vogelmiere auch und verwenden Sie sie ebenfalls gerne? Dann finden Sie hier auf meiner Homepage drei weitere Rezepte mit Vogelmier – ein Vogelmiere-Baguette, Ofengemüse mit Vogelmiere und eine Vogelmieren-Paste (4.6.26)
Vogelmieren-Wiesen-Drink
1–2 Handvoll Vogelmiere
1/2 Gurke
1 EL Zitronensaft
1 kleines Stück Ingwer (ca. 1–2 cm)
1 TL Honig
4–6 Blätter frische Minze
250–300 ml kaltes Wasser
Zubereitung: Vogelmiere, Gurke und Minze waschen.
Gurke in Stücke schneiden, Ingwer schälen und klein schneiden.
Alles zusammen mit Wasser in einen Mixer geben.
Zitronensaft und Honig dazugeben, weiter mixen, bis alles fein püriert ist.
Tipp: Wer den Drink etwas milder mag, verwendet einfach mehr Honig. Für eine spritzigere Variante etwas mehr Zitrone hinzufügen. Und wer es schärfer und wärmender bevorzugt, erhöht die Ingwerdosis. 🙂

 

Letztes Jahr habe ich von einer lieben Freundin kleine Hirschhornwegerich-Pflänzchen bekommen. Und was soll ich sagen: Sie haben den Winter gut überstanden und legen jetzt richtig los. Jetzt freue ich mich, dass ich die ersten Blättchen ernten kann. 🙂 (2.5.26)
Hirschhornwegerich-Kekserl
50g Zucker
100g Butter
150g Mehl
1 Prise Salz
2-3 EL sehr klein geschnittenen Hirschhornwegerich- oder Spitzwegerichblätter
evtl. Blüten zum Verzieren wie z.B. Gänseblümchen oder Beinwellblüten und etwas Wasser
Zubereitung:
Mehl, Zucker und Salz mischen.
Kalte Butter in Stückchen zugeben und rasch zu Streuseln verarbeiten.
Hirschhornwegerich sehr klein schneiden und alles zügig zu einem glatten Teig kneten.
Teig zu einer Rolle (ca. 4–5 cm Durchmesser) formen und 30 Minuten kühl stellen.
Rolle in 4–5 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Oberseite leicht mit Wasser bestreichen, Blüten auflegen und sanft andrücken.
Bei 175°C, ~ 10-12 Minuten backen.
Tipp: Das Rezept funktioniert auch gut mit Spitzwegerich.

     

 

Mein Ziel bei den Kochanregungen ist es immer, dass sie leicht zum Zubereiten sind, gut schmecken und keine komplizierten Zutaten benötigen.
Falls Ihnen meine Seiten gefallen, würde ich mich riesig über einen Gästebucheintrag oder einer Anmeldung zu meinen kostenlosen Newsletterabonnement freuen und empfehlen Sie meine Homepage bitte an Freunde weiter 🙂 .

Die vielen anderen Rezepte habe ich zur besseren Übersicht auf meine monatlichen Rezeptseiten verschoben (siehe „Rezepte“ im oberen Menü)

Was treibe ich immer so 🙂 . . .

Im Herbst waren meine Familie und ich wieder fleißig am Obst ernten. Wir haben Quitten, Mispeln, Birnen, Zierquitten (sind essbar!), Haferschlehen, Schlehen und einige Äpfel – die ich von einer lieben Freundin bekommen habe – geerntet. Diese bunte Obstvielfalt haben wir anschließend zur Mosterei gebracht, wo zwei tolle Saftmischungen entstanden sind. Unsere Säfte findet ihr unter Produkte.
Außerdem haben wir heute zwei neue Quittenbäume (Hochstamm) gepflanzt – was macht man sonst an einem verregneten Sonntag? 🙂 In den letzten Monaten bin ich ohnehin im Pflanzmodus: Inzwischen wachsen bei uns auch drei Zwergmaulbeeren (Wuchshöhe ca. 5 m) und drei Minikiwis.

 

Die Lagerfeuerkurse im Sommer haben mir wieder richtig viel Spaß gemacht. Hier ein paar Schnappschüsse von meinen tollen Teilnehmern.

               

Bin immer noch auf der Suche …
Wer benötigt seine leeren 5 Liter Weinflaschen mit Schraubverschluss nicht mehr und verschenkt sie? Ich bin auf der Suche nach diesen Flaschen, weil ich des öfteren Kräuterlimo transportieren muss. 🙂

Was treibe ich immer so 🙂 . . . weiteres unter meinem „Tagebüchlein“ im linken Menü.

Mit einer alten Aufnahme war ich in der Sendung Schnittgut (ab 18:40 min) mit zwei Frühlingssalaten und einem Kohlrabi-Carpaccio zu sehen!
unter:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-2080272.html