Liebe Leserin, lieber Leser,
Weihnachten und auch mein Geburtstag nahen wieder mit großen Schritte, obwohl unser Leben durch Corona sehr auf dem Kopf gestellt wurde. Auch wenn heuer einiges anders ist, freue ich mich trotzdem auf die Adventszeit, auf die Kerzenanmachzeit, auf die Platzerl Backzeit und auf die Vorm-warmen-Ofen-Sitzen-Zeit. 🙂
Wie schon im November Newsletter erwähnt, bin ich an den Adventswochenenden für einen Einkauf bei mir Zuhause für Sie erreichbar.
1. - 4. Advent, Freitag – Samstag von 10- 17 Uhr.
Bilder zu „Gschenkpakerl groß und kloa“ finden Sie auf meiner Startseite. Für Besuche unter der Woche rufen Sie bitte in der Adventszeit vorher kurz an, meistens bin ich für Sie da.
Heuer gibt es bei mir auch ausnahmsweise Platzerl zu erwerben.
In meinem Backwahn konnte ich einfach nicht auf die eine oder andere Sorte verzichten und weil wir nicht alle Platzerl alleine verschnabulieren können gibt es gemischte 300g Tüten mit ~ 10 verschiedenen Sorten Weihnachtsplätzchen bei mir. Näheres zu den Sorten unter meiner Produktseite, nur soviel sei verraten es gibt auch Schokotaler mit Eichelmehl.
Einen ganz großen Wunsch hätte ich liebe Newsletterempfänger, bitte empfehlen Sie meine Produkte und auch meinen Newsletter in der Adventszeit weiter. Vielleicht benötigt ja ein Kollege, der Chef, der Nachbar oder Freunde Kleinigkeiten und schaut bei mir einmal vorbei.
Weißbeerige Mistel (Viscum album)
Im letzten Newsletter hatte ich die schmackhafte Mispel angepriesen und weil sie oft mit Misteln verwechselt wird, nur weil sich die Wörter ähnlich anhören, dachte ich mir, ich stelle diesmal kurz die nicht essbare Mistel vor 🙂 .
 Misteln an einem alten Apfelbaum von uns.
 Misteln an der Ammer.
Interessantes zur Mistel:
- Sie gehört zu den Sandelholzgewächsen und kann bis zu 70 Jahre alt werden.
- Sie ist ein immergrüner, strauchartiger Halbschmarotzer. Das bedeutet dass sie der Wirtspflanze mit Hilfe von Saugorganen Wasser und Nährstoffe entzieht.
- Wirtspflanzen von der weißbeerigen Mistel sind Laubbäume wie z.B. Apfel- oder Birnbäume oder Tannen- und Föhrenbäume.
- In einem Bericht habe ich gelesen, dass die Mistel für einen Baum nicht schädlich ist, denn ohne Baum kann sie ja nicht überleben. Deshalb wird sie ihren Wirt auch nicht zum Absterben bringen. Selbst, wenn mehrere Misteln die Baumsäfte abzapfen, gibt das keine Probleme für den Baum. Außer der Baum wäre schon anderweitig geschwächt, wie z.B. durch Wassermangel, dann hat er doch Schwierigkeiten mit seinem Mitbewohner. Daher: der eine Fachmann sagt Misteln sind kein Problem, der andere Fachmann meint, dass im Frühjahr unbedingt alle Misteln von den Obstbäumen weggeschnitten werden sollten.
- Alle Pflanzenteile enthalten giftige Viscotoxine und Lektine. Sehr interessant ist auch, dass die Giftstoffmenge mit dem Wirtsbaum variiert. So weisen Misteln, die auf Linde, Ahorn, Robinie und Pappel gedeihen eine höhere Giftwirkung auf, als Misteln, die auf Apfelbäumen wachsen.
- Der Name Mistel kommt von Mist, Vogelmist, Kot. Andere Namen für die Mistel sind z.B. Donnerbesen, Druidenfuß, Hexenbesen, Hexenkraut, Wintergrün, Vogelkraut, Kreuzholz, Laubholz-Mistel, Kenster oder Leimmistel.
- Der Samen in der Frucht ist mit einem zähen Schleim umhüllt, den z.B. die Misteldrossel nicht verdauen kann und deshalb wieder ausscheidet. Auch nach dem Ausscheiden klebt der Samen noch und haftet an Zweigen, auf denen er dann keimt.
- Die Misteldrossel ernährt sich im Winter, wenn der Boden gefroren ist und sie keine Würmer findet, hauptsächlich von den Mistelbeeren.
- Es gibt auch mistelfeste Bäume, auf denen die Misteln keinen Fuß fassen kann, wie z.B. der Walnuss, Buche oder Ulme.
- Eine Gemeinde in Oberfranken heißt "Mistelgau" und hat in ihrem Wappen eine Mistel abgebildet.
- Früher haben die Druiden aus den Früchten Heilmittel hergestellt und für Zeremonien benutzt, besonders die seltene Eichenmistel war heilig. Das weiß natürlich Jeder, der schon von Asterix und seinem Druiden Miraculix gelesen hat.
- Die Germanen glaubten, dass die Mistelsamen ein Geschenk der Götter wären und vom Himmel fielen und deshalb wäre die Mistel ein Fruchtbarkeitssymbol.
- Heutzutage gibt es immer noch den Brauch, dass man sich unter einem aufgehängten Mistelzweig küssen darf. (Corona lassen wir mal dafür aussen vor.)
Rezept: Kartoffelrosen mit Schinken
Diese Woche gibt es natürlich kein Rezept mit Misteln, denn wir wollen doch gesund bleiben 🙂, sondern ein Rezept mit Kartoffeln das auch sehr gut zu einem Weihnachtsmenü passt. Auf meiner Startseite findet man es.
Aufgepasst seit letzter Woche gibt es eine neue Marmeladensorte, es ist eine eine „Kartoffel-Eichel-Marmelade“.
Falls Sie etwas von meinen Produkten begehren, oder Sie eine Kleinigkeit als Mitbringsel benötigen, ich würde mich sehr über einen Einkauf bei mir freuen 😃. Eine kleine Auswahlliste meiner Produkte finden Sie hier.
Außerdem habe ich heuer so gut gegartelt, dass ich Kürbis, Mispeln und Miniäpfel in bester Bioqualität abgeben kann. Genaueres dazu finden Sie auf meiner Startseite ganz automatisch, wenn Sie sich die Kartoffelrosen mit Schinken ansehen. ;)
Im Internet habe ich ein sehr nettes Gedicht gefunden. Mit einer klaren Anleitung zur Mistelzweigverwendung
Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, lassen Sie es sich und Ihrer Familie richtig gut gehen und bleiben Sie alle gesund.
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Hafemeyer
Frieding
Riedweg 1A
82346 Andechs
Tel.: 08152/2664
www.kraeuterstadl.de

Vom Newsletter abmelden oder neu anmelden
Newsletter im Browser ansehen
|