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Liebe Gäste,

weil Kurse mit gemeinsamen Kochen nicht statt finden können, aber die Wildkräuter wie wild sprießen habe ich mir gedacht: Vielleicht hat der ein oder andere Besucher Lust bei seinem  Spaziergang oder im Garten Ausschau nach Wildkräutern zu halten.
Mein Ziel bei den Rezepten ist es immer, dass sie leicht sind, gut schmecken und keine komplizierten Zutaten benötigen. Falls man keine Wildkräuter zur Hand hat oder nicht so auf das „wilde Zeug“ steht, kann man auch jederzeit nur Küchenkräuter verwenden.
Falls Ihnen meine Anregungen gefallen, würde ich mich sehr über einen Gästebucheintrag oder ein Newsletterabonnement freuen und empfehlen Sie meine Homepage bitte an Freunde weiter 🙂 .

Hurra, reine Kräuterführungen können wieder stattfinden. Die nächste findet am 26.9.20 statt. Details finden Sie auf meiner Terminseite.

Falls es Ihnen nach meinen Produkten gelüstet, oder Sie eine Kleinigkeit als Mitbringsel benötigen oder nicht alle Zutaten für einen Hugo Zuhause haben, ich würde mich sehr über einen Einkauf bei mir freuen. Hier einen kleine Übersicht für Sie!

Ihre Gisela Hafemeyer

Gestern bekam ich von Maria wunderschöne Pfefferminze zum Verarbeiten geschenkt. Meine Minze wächst leider immer sehr übersichtlich und mager (siehe Bild). Deshalb habe ich mich sehr über das Geschenk gefreut und habe auch gleich in meinem Rezept-Fundus nachgesehen was ich mit Minze alles Interessantes zubereiten kann. Anbei nun das Rezept für einen vorzüglichen Pfefferminz-Essig. Ich glaube mit dem Rest Minze mache ich dann noch leckeres Mint Jelly, mal sehen… (21.9.20)
Pfefferminz-Essig
2 handvoll Pfefferminzblätter
2 Pimentkörner
1 Chili
0,5l Weißweinessig
Zubereitung: Bei der Pfefferminze nicht mehr schöne Blätter und Stiele aussortieren, waschen und über Nacht antrocknen lassen.
Pfefferminze, Piment, Chili (grob geschnitten) und Essig in eine Flasche füllen und verschließen. Ich habe das dreifache Rezept angesetzt und deshalb einen etwas größeren Glasbehälter verwendet.
4-6 Wochen den Essig an einem warmen Ort ziehen lassen, zwischendurch immer wieder einmal schütteln bzw. umrühren, damit keine Blätter aus dem Essig herausschauen und verderben.
Tipp: Dieser Essig schmeckt leicht scharf und eignet sich für Salate mit Reis oder Couscous, er passt auch gut zu Geflügelsalaten oder exotischen Obstsalaten und vielem mehr 🙂.

     

 

Der schöne September macht es möglich, dass mein Lavendel noch einmal Blüten hervorzaubert. Und mit ein paar dieser schönen lila farbigen Blüten habe ich unsere Schlagsahne verfeinert. Bitte beachten, das Sahne-Rezept zieht sich über zwei Tage hin! Außerdem gibt es schon sehr viel Fallobst, welches verarbeitet werden sollte. Deshalb gibt es diese süße Sahne mit säuerliche Apfelstückerl serviert. Doch leider kann ich das Rezept nicht sofort online stellen, denn wir haben seit Mittag weder Internet noch Telefon. Vielleicht klappt Morgen wieder alles, schaugn ma amoi. (17.9.20)
Lavendelsahne mit Apfelstückerl
~ 3 Blütendolden Lavendel (nicht mehr Blüten, sonst schmeckt die Sahne seifig bitter)
200ml Schlagsahne
1 P. Vanillinzucker
1 P. Sahnesteif
Äpfel
1-2 TL Zucker
3-4 TL gehackte Mandeln oder Mandelblättchen oder irgendwelche andere Nüsse, die man gerade zur Hand hat
essbare Blüten zur Dekoration z.B. Lavendel-, Malven- oder Rosenblüten
Zubereitung: Blüten in Sahne kurz aufkochen, beiseite stellen, mit einem Teller abgedeckt über Nacht im Kühlschrank kühl stellen.
Am nächsten Tag die Sahne durch ein Teesieb abgießen und mit einem Teelöffel die Blüten etwas ausdrücken.
Nun die Sahne mit Vanillinzucker und Sahnesteif steif schlagen und wieder kühl stellen.
Äpfel schälen, in kleine Stückerl schneiden und in ein Glas schichten mit etwas Zucker und Mandeln bestreuen.
Gekühlte Sahne und Blüten darauf und eine super guade Nachspeise ist fertig 🙂 .

       

 

Am Wochenende hat mir unsere Nachbarin ihren Schwammerl-Such-Erfolg gezeigt. Ich war total neidisch, dass muss ich echt zugeben. Ich liebe Schwammerl. Ein Steinpilz von ihr sah wirklich rattenscharf aus. Auf seinem Hut hatte er einen Baby-Steinpilz gebildet, sie hat es auch gleich fotografiert und mir geschickt.  So etwas habe ich noch nie gesehen.  Seht selbst und staunt mit mir. (14.9.20)

 

Nicht nur die Gurken sind reif sondern auch die Zucchini und die Tomaten. Hier nun ein Rezept für einen Zucchinisalat, sowie er mir immer sehr gut schmeckt. Ich bereite immer gleich eine größere Portion zu, dann reicht er für zwei Mahlzeiten als Beilage. Einmal Arbeit und zweimal genießen 🙂. (10.9.20)
Zucchinisalat
2-3 EL Olivenöl
1 (-2) Zwiebeln
Zucchini (soviel wie man Salat möchte)
~ 50ml Wasser
ein paar Tomaten
1 große handvoll gemischte mediterrane Kräuter wie z.B. Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin
2 EL Balsamicoessig
~ 1 TL Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
Zubereitung: Zwiebeln schälen, klein würfeln und in einer etwas größeren Pfanne mit Olivenöl andünsten.
Größere Zucchini schälen und entkernen. Kleinere Zucchini nur waschen. Zucchini in ~ 1cm große Würfel schneiden und zu den Zwiebeln geben. Damit nichts anbrennt etwas Wasser zugeben und die Zucchiniwürfel dünsten, ~ 5-10 Minuten. Nicht zu weich dünsten, sie sollten noch einen kleinen Biss haben.
Währenddessen die Tomaten würfeln und in eine Salatschüssel geben.
Kräuter waschen, entstielen und klein schneiden und unter die Tomatenwürfel mischen.
Jetzt die heißen Zucchiniwürfel, den Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und Zucker ebenfalls dazu geben. Alles gut vermengen und abschmecken.
Tipp: Den Zucchinisalat kann man warm oder kalt essen, wie man möchte. Ich habe heute zu meinem warmen Zucchinisalat Ziegenkäse dazu gegessen. Mhhh. Ich musste mich echt zwingen aufzuhören, sonst wäre die Schüssel leer und das ganze Packerl Ziegenkäse weg.

       

 

Am Donnerstag, den 10.9.20, bin ich mit meinen Produkten auf dem Seefelder Wochenmarkt anzutreffen.

 

Im Moment stehe ich etwas mit unserer heimischen Vogelwelt auf Kriegsfuß. Immer wenn ich denke demnächst werden diese oder jene Früchte reif ernten die Vögel sie schon im nicht opitmalen Reifezustand. Gott sei Dank haben wir einige Zwetschgenbäume, damit heute wenigstens ein Eimer voll für mich blieb. Kaum war ich mit meinen Zwetschgen  wieder im Haus, sah ich wie sich die lieben Vögelein über meine Vogelbeeren hermachten. Schwuppdiwupp griff ich zum nächsten Sammeleimer und holte mir noch ein paar Vogelbeeren, bevor sie Morgen ganz weg sind. Es ist auch unfair von den Vögeln, sie sind immer zu Mehreren unterwegs und fliegen können sie auch. (5.9.20)

 

Jetzt kommt die Zwetschgenzeit und darum gibt es im September Newsletter einige Informationen über des guade Früchtchen. Meine Tochter und ich sind Crumble Fans und folglich gibt es heute einen Zwetschgen-Crumble. Crumble bedeutet übersetzt Krümel, oder in Bayern sagen wir einfach Streisl (Streusel) dazu. (31.8.20)
Zwetschgen-Crumble
700g Zwetschgen
200g Mehl
140g Zucker
140g Butter (gekühlt)
1 TL Zimt oder Lebkuchengewürz
1 EL Butter zum Einfetten der Reine
1 EL Zucker zum Zwetschgen zuckern
Zubereitung: Auflaufform oder Reine mit Butter einfetten.
Zwetschgen waschen, entkernen, vierteln und in die Reine geben.
Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Mehl, Zucker, Butter und Zimt rasch mit den Händen zu einer krümeligen Mischung (Streusel) verarbeiten.
Die Streusel gleichmäßig über die Zwetschgen verteilen.
~ 40 Minuten bei 180°C backen.
Tipp: Crumble kann man mit verschiedenen Obstsorten zubereiten, was man eben gerade zur Hand hat. Das Obst kann auch z.B. mit Rum oder Ingwer aromatisieren. Ein Crumble schmeckt sehr gut zu Tee, Kaffee, Milch oder heißem Kakao. Typischerweise werden Crumbles warm serviert mit Sahne oder Vanillesoße oder Vanilleeis oder Allem. Schleckermäuler essen die Reste auch gerne kalt 🙂 .

        

 

Heute hat mein Bruder ein schön gezeichneten Käfer bei uns auf der Straße entdeckt. Der war so zackig unterwegs, dass mein Bruder ihn mit seiner Hand einbremsen musste, damit ich ihn fotografieren kann.
Im Internet habe ich schnell herausgefunden was es ist. Laut Wikipedia ist es die „Gemeine Feuerwanze“ und kein Käfer. Aha! Die Feuerwanzen leben gesellig, sie lieben und ernähren sich von Linden, Malven und Robinien. Die rot-schwarze Warnfarbe soll den Vögeln sagen, Vorsicht, ich bin gefährlich für dich, wenn du mich frisst. Obwohl es eigentlich gar nicht stimmt, doch die Strategie geht auf, sie werden weniger gefressen. Gärtnerisch gesehen gelten sie als unschädlich, wegen ihrem massenhaften Auftretens aber als lästig.
Wir haben jetzt nur eine Feuerwanze gesehen und fanden seine Musterung interessant, also noch keine Gefahr für meinen Garteneibisch. (26.8.20)

 

Heute gab es bei uns ein türkisches Gericht zu Mittag und zwar Börek. Die Börek-Stangerl haben uns super mit dem Jogurt-Dip und einem Tomatensalat geschmeckt. Jaaa so langsam werden nun auch die ersten Tomaten bei uns reif. Es ist toll, wenn man nur so durch den Garten streift und die Zutaten fürs Mittagessen erntet. Ob Mangold, Kräuter oder Tomaten, herrlich. Nun weiß ich auch wieder, warum ich soviel Zeit in unseren Gemüsegarten gesteckt habe. Viel Spaß beim Nachkochen 🙂 . (21.8.20)
Börek (~ 30 Stück)
Yufka-Teig:
250g Mehl
80g Speisestärke
1 Prise Salz
~ 200ml lauwarmes Wasser
1 TL Sonnenblumenöl
etwas extra Mehl für die Arbeitsfläche
Füllung:
1-2 EL Olivenöl (für die Pfanne)
1 Zwiebel
100g frischen Mangold oder Spinat
3 handvoll Kräuter z.B. Petersilie, Knolau, Pfefferkraut
3-4 EL Wasser
250g Feta oder Hirtenkäse
Salz, Pfeffer
wer es würziger möchte kann noch 2 Knoblauchzehen oder 1 Chili dazu geben
zum Bestreichen:
2-3 EL Wasser oder ein Eigelb + 1 TL Milch
1 EL Sesam
Dip
250g Naturjoghurt
Kräutersalz, Pfeffer, Paprika
Zubereitung: Mehl, Speisestärke, Salz, Öl und dreiviertel vom Wasser in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer und Knethaken sehr gut vermengen.
Das restliche Wasser unterarbeiten bis ein elastischer Teig entsteht.
Wer möchte kann den Teig auch mit den Händen zubereiten, der Teig muss auf jeden Fall gut durchgearbeitet sein.
Aus dem Teig eine Kugel formen, in eine Schüssel geben und mit einem feuchten Teller für ~ 1 Stunde zudecken. Man deckt den Teig zu, damit er nicht austrocknet und dadurch seine Elastizität verliert.
Man kann auch fertigen Yufka-Teig kaufen, wenn man möchte.
Außerdem habe ich festgestellt, dass Yufka-Teig dem Strudelteig sehr ähnlich ist.
Während der Teig ruht kann man die Fülle zubereiten.
Zwiebel schälen, klein würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl andünsten.
Mangold waschen und sehr klein schneiden, die Stiele bitte ebenfalls verwenden.
Kräuter waschen, entstielen und klein schneiden.
Mangold und Kräuter mit den Zwiebeln ~ 10 Minuten dünsten, bei Bedarf etwas Wasser dazu geben.
Feta klein würfeln und in eine Schüssel geben, das gedünstete Gemüse/Kräutergemisch dazu und nun mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer möchte kann an dieser Stelle klein geschnittenen Knoblauch oder Chili dazugeben.
Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Teig zum besseren Weiterverarbeiten vierteln. Teigstück für Teigstück auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz sehr dünn ausrollen oder wie einen Strudelteig über die bemehlten Handrücken dünn ausziehen.
Nun den Teig mit dem Messer zu kleinen Tortenstücke (Dreiecke) schneiden.
Auf jedes Teigdreieck an der unteren, längeren Seite ~ 1,5 Esslöffel Füllung geben, die seitlichen Enden einschlagen (damit nichts herausläuft) und den Teig eng aufrollen. Es sollen längliche Zigarrenröllchen entstehen. Evtl. noch etwas in Form zupfen. Das Teigende soll auf der Unterseite enden, damit das Röllchen beim Backen nicht auseinander geht.
Röllchen mit Abstand auf ein Blech mit Backpapier legen.
Röllchen nun mit Wasser oder Eigelb-Milchgemisch bestreichen und mit Sesam bestreuen. Ich habe Wasser genommen, weil ich kein übriges Eiklar haben wollte. Mit Wasser bleiben die Börek heller, mit Eigelb bekommen sie etwas mehr Farbe.
~ 15-20 Minuten bei 200°C backen.
Für den Dip wird Joghurt mit den Gewürzen gemischt und abschmeckt

             

 

Täglich schauen wir nach unsere Keuma (Jungrinder). Passt alles, sind sie gesund, haben sie noch genug Futter zum Grasen, haben sie noch genug Wasser usw.. Diesmal habe ich ein paar Fotos gemacht.
Seht selbst und staunt. Oans von unsere Keuma hat zwei Köpfe, die Anderen sind alle nur mit einem Kopf bestückt 🙂 .
Mein Mann meinte gleich es sieht ein wenig wie das Tier Stoßmich-Ziehdich von Doktor Dolittle aus. (16.8.20)

   

 

Wie schon erwähnt, haben wir im Moment einige reife Gurken, die geerntet werden können, deshalb hier gleich noch einmal ein Rezept mit Gurke.
Diese Gurkensuppe ist gerade richtig für die heißen Tage, die wir im Moment haben und außerdem ist sie ratzfatz zubereitet.
Die  Mama war nicht ganz so begeistert wie ich, was die Seniorbäuerin nicht kennt, mag sie ned so gern. Mei wenn i ois Kind scho gewußt häd, dass mei Mutta aa hoaklig is, ja dann … (11.8.20)
Gurkensuppe (kalt)
1 Salatgurke
1 rote Paprikaschote
1 Zwiebel
2 handvoll gemischte Kräuter z.B. nahm ich: Würztagetes, Oregano, Bergbohnenkraut, Pfefferkraut, Spitzwegerich, Petersilie, Melisse, Wiesen-Labkraut, Basilikum (Piccolino)
3-4 EL Olivenöl
1-2 EL Essig
1 TL Salz
100 ml flüssige Sahne
1 TL Honig, wenn man möchte
evtl. essbare Blüten z.B. Borretsch, Kornblume, Pfefferkraut, Oregano, Ringelblume …
Zubereitung: Gurke und Paprika waschen, Paprika entkernen, Zwiebel schälen und alles grob würfeln.
Kräuter waschen, Stiele entfernen und in Streifen schneiden.
Gemüsewürfel, Kräuter, Öl, Essig, Salz, Pfeffer miteinander sehr fein pürieren.
Zum Schluss die Sahne untermischen und die Gurkensuppe mit Salz und Honig abschmecken und kurz im Kühlschrank kalt stellen.
Wie immer 🙂 , wer möchte kann gerne die Suppe mit essbaren Blüten dekorieren.
Tipp: Sehr gut passen auch geröstete Brot- oder Semmelwürfel (Croûtons) dazu.

     

 

Letzten Samstag war bestes Kräuterführungswetter und wie man sieht, war ich brav mit Mundschutz unterwegs. In der linken Hand halte ich eine Blüte des Echten Johanniskrauts. Damit ich jaaa keinen der vielen, vielen Punkte beim Bestimmen vergesse, habe ich mir einen Spickzettel geschrieben 🙂 . (5.8.20)

 

Hugo ein sommerliches Lieblingsgetränk vieler Frauen, aber ich denke Männer dürfen ihn ebenfalls trinken 🙂. Ein super Beilagengetränk zu einem guten „Ratsch“, oder wie mein Mann sagen würde, er ratscht ja nie, er diskutiert oder fachsimpelt mit Andere. Aha, alles klar. Also ein gutes Getränk zu einem intensiven Fachgespräch. (31.7.20)
Hugo
1-3 Minzblätter
1 Scheibe/Schnitz Limette oder Zitrone
Eiswürfel
1-2cl Holunderblütensirup
Prosecco oder Sekt
Mineralwasser mit Kohlensäure
Zubereitung: Minze waschen, in ein Weinglas geben und etwas zerdrücken.
Limette, Eiswürfel und Holunderblütensirup dazu. Anschließend mit Prosecco und Mineralwasser das Glas auffüllen.
Ihr könnt selbst entscheiden, ob mehr Prosecco oder mehr Mineralwasser in eurem Glas landet.
Falls kein Holunderblütensirup vorhanden siehe hier.

     

 

Im Juli und August sind zu unserer großen Freude die Gurken im Gewächshaus erntereif. Zu dieser Jahreszeit grillen wir auch sehr gerne und dazu passt ein Gurkensalat immer. Hier einmal ein Rezept, dass vielleicht nicht so bekannt ist, aber super erfrischend schmeckt. Auf dem Bild sieht man wie groß bzw. wie klein Sauerampfer im Verhältnis zu meiner Hand ist. Viele Teilnehmer verwechseln oft den Wiesen-Sauerampfer mit dem Stumpfblättrigen Ampfer, dieser ist viel größer und meiner Meinung nach nicht ganz so schmackhaft. (31.7.20)
Gurkensalat mit Sauerampfer
1 Salatgurke
2-3 handvoll Sauerampfer
100-200g Schafkäse (Feta)
3EL Olivenöl
1 EL Essig
Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
evtl. essbare Blüten z.B. Borretsch, Kornblume, Malve, Ringelblume
Zubereitung: Gurke waschen und in kleine Würfel schneiden.
Sauerampfer waschen, Stiele entfernen und in ganz feine Streifen schneiden.
Schafkäse ebenfalls würfeln. Käsemenge orientiert sich daran wie gerne man ihn isst 🙂.
Nun alle Zutaten miteinander vermengen und abschmecken.
Wer möchte kann gerne den Salat mit essbaren Blüten dekorieren. Mich spricht es mit Blüten einfach immer mehr an (siehe Bilder).

         

 

Einige Rezepte habe ich zur besseren Übersicht auf meine monatlichen Rezeptseiten verschoben (siehe „Rezepte“ im oberen Menü)

Mit einer alten Aufnahme war ich in der Sendung Schnittgut (ab 18:40 min) mit zwei Frühlingssalaten und einem Kohlrabi-Carpaccio zu sehen!
unter:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/sendung-2329378.html
oder:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-2080272.html

Letzten Sonntag haben mein Mann und ich einen Großangriff gegen die Acker-Kratzdistel gestartet und zwar mit reiner Muskelkraft. Je mehr Disteln wir ausgerupft haben, umso mehr wurden es. Die Disteln sind wie das Ungeheuer Hydra aus der griechischen Mythologie. Wenn sie einen Kopf verliert, wachsen ihr zwei neue, zudem ist der Kopf in der Mitte unsterblich. ahhhh. Jeden Tag gehen wir nun 1-2 Stunden raus um Disteln zu „ernten“, inzwischen weiß auch mein Rücken ein Lied davon zu singen. (15.7.20)

   

 

Der Juli Newsletter ist fast fertig, er muss nur noch die Prüfung meines Sohnes bestehen, dann wird er nächste Woche von ihm verschickt. Ich bin so froh, dass ich Kinder habe, die mich bei PC Dingen so super unterstützen. (27.6.20)

 

Es soll schöner werden verkündet der Wetterbericht und nicht nur einen Tag, sondern mehrere Tage hintereinander, endlich das richtige Wetter für Heuarbeit. Drei Tage Trockenheit am Stück plus Sonne benötigt Heu bis es trocken ist, eingebracht und für den Winter eingelagert werden kann. (22.6.20)

     

 

Endlich eine Regenpause, die ist genau richtig um Rosenblüten und Radieschenblätter zu ernten. Aus den Rosenblüten setze ich Rosenblütenessig an und aus den Radieschenblätter bereite ich noch einmal Radieserlblätter-Paste zu (siehe unter den Junirezepten). In den nächsten Tagen soll es diese mit Spagetti geben. (21.6.20)

   

 

Eben  war ich auf der Internetseite des Kreisverbandes für Gartenkultur Weilheim (https://www.gartenbauvereine-wm-sog.de/23.0.html) und fand sehr nette  Gedanken und Tipps zur Bewegungsanregung. Auch ich grase oft Abends noch eine Runde im Gemüsegarten aus, damit ich mir mein Abendessen auch verdient habe und damit mich weniger Rückenschmerzen quälen. Je mehr ich mich bewege umso besser ist es. Ausnahmen bestättigen die Regel, bei Pfähle in die Weide klopfen mit dem Schlegelhammer, habe ich anschließend mehr Rückenschmerzen. (10.6.20)

Sport im Garten?

  • Nutzen sie kleine Pausen im Homeoffice für Gartenrundgänge und Gartentreppen rauf und runter hüpfen
  • „Unkräuter“ zupfen als kleine Dehnübung
  • an den Blüten vom Apfelbaum riechen mit einer schönen Streckübung
  • vielleicht haben sie auch eine Möglichkeit zu balancieren?
  • Pikieren und aussäen für die Feinmotorik
  • einen kleinen Sportparcour mit den Kindern zusammen stellen
  • auch in kleinen Gärten kann man Seilchen springen, kennen sie noch Gummtwist?
  • vielleicht sind noch ein paar Stelzen im Keller oder ein Jojo?

 

Ich war gerade dabei den Juni Newsletter zu schreiben als das Telefon klingelte. Frau B. rief an um mir zu sagen, dass eins unserer Rindl ausgebüchst ist. Stöhn. Doch wir hatten Glück, Frau B. fing es mit Ihrem Sohn ein und lies es bei Ihren Rindern bis wir unseren Ausreißer wieder holten. Die wollte gleich gar nicht mehr weg von den fremden Ochsen, da hätte es ihr gleich besser gefallen, als bei ihren weiblichen Weggefährten. Ganz nach dem Sprichwort „Das Gras auf der anderen Seite des Hügels ist immer grüner.” (28.5.20)

 

Ich bekam sehr schöne Bilder wie meine Chutneys nach dem Einkauf verwendet wurden, einmal mit Steak und eins mit Wildschweingulasch, mmh 🙂 .  (10.5.20)

     

 

Am 1.5. haben wir unsere Keuma (Jungrinder) wieder auf die Wiese gebracht. Die Winterzeit im Stall ist vorbei. Heute habe ich Fotos gemacht, damit man sieht wie wohl sie sich fühlen und mit Appetit das frische Grün genießen. Irgendwann während der Fotosession habe ich meine gute Lesebrille verloren und nicht wieder gefunden. Ich bin wirklicher ein absoluter Schussel. (4.5.20)
P.S. Abends zog meine Tochter noch einmal los und hat die Brille in der Wiese entdeckt.

      

 

Leider kam ich Gestern und Heute nicht zum  Kräuter pflücken und Kochen, weil ich für uns genäht habe. Zum Beweis hier ein paar Bilder von meiner Aktion. (24.4.20)