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Liebe Gäste,

langsam wird es Herbst und die Natur geht in ihre wohlverdiente Ruhepause, deshalb gibt es heuer keine Führungen mehr, doch ich bin schon fest am Planen für 2021. Sobald das neue Jahresprogramm steht, stelle ich es unter Termine online.
Neue Rezepte gbit es weiterhin bei mir zu finden. Mein Ziel bei den Kochanregungen ist immer, dass sie leicht zum Zubereiten sind, gut schmecken und keine komplizierten Zutaten benötigen. Falls man keine Wildkräuter zur Hand hat oder nicht so auf das „wilde Zeug“ steht, kann man auch jederzeit nur Küchenkräuter verwenden.
Falls Ihnen meine Seiten gefallen, würde ich mich riesig über einen Gästebucheintrag oder ein Newsletterabonnement freuen und empfehlen Sie meine Homepage bitte an Freunde weiter 🙂 .

Wenn es Ihnen nach meinen Produkten gelüstet, oder Sie eine Kleinigkeit als Mitbringsel benötigen oder z.B. nicht alle Zutaten für einen Hugo Zuhause haben, ich würde mich sehr über einen Einkauf bei mir freuen. Hier einen kleine Übersicht für Sie!

Ihre Gisela Hafemeyer

Ich habe heuer so gut gegartelt, dass ich Kürbis und Quitten abgeben kann 🙂 .
Moschuskürbis „Muscat de Provence“
in Bioqualität zu verkaufen Preis pro kg 3,00€.
Quitten ebenfalls in bester Bioqualität zu verkaufen Preis pro kg 3,50€.
  
Machen Sie mit meinem Kürbis die besten Rezepte für sich und Ihre Familie z.B. als Bratling, in Suppen, Aufläufen, Gratins, Süß-Sauer eingelegt, als Gemüsebeilage, Marmelade, Chutney, Knödel, Spätzle, Püree, Salat, Kuchen ….
Kürbisse zählen zu den ältesten Gemüsepflanzen, es gibt sie seit 10.000 Jahren. Außerdem gehören Kürbisse zu den Beerenfürchten. Beeren sind z.B. Bananen, Zitrusfrüchte, Kiwis, Tomaten, Aubergine und der Kürbis. Es gibt ~850 Kürbisarten wie z.B. Melonen, Gurken und Zucchinis. uvm.

 

Meine Quitten sind nun schon richtig gelb und duften wunderbar, also sind sie erntereif. Doch leider sind mir beim Pflücken ein paar Quitten auf den Boden gefallen und waren angedetscht und somit nicht lagerfähig. Doch das macht gar nichts, denn das war sofort ein wichtiger Grund um eine Nachspeise daraus zu kochen. Dieses Quittendessert schmeckt fruchtig – säuerlich – aromatisch – guad. Und das schöne daran ist, dass es einfach so nebenbei im Backrohr gart. (25.10.20)
Quitte trifft Holunderblüte
3-4 Quitten (je nach Größe)
3 TL Holunderblütengelee
1 EL Butter
2 EL gehackte oder gehobelte Mandeln oder Nüsse
1 TL braunen Zucker
300g Naturjoghurt
2-3 EL Holunderblütensirup
Zubereitung: Backofen auf 180°C vorheizen.
Mit einem Tuch gründlich den Flaum von den Quitten abreiben und sie anschließend waschen.
Danach vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Früchte schälen. Unbedingt ein scharfes stabiles Messer verwenden, denn die Quitten sind sehr hart.
Nun Spalten oder Würfel schneiden und in eine Reine geben.
Holunderblütengelee und Butter als Flöckchen darüber verteilen.
Mandeln und Zucker ebenfalls darüber streuen.
Etwa 25min im Backrohr garen, einfach zwischendrin probieren ob sie schon weich genug sind.
Joghurt mit Holunderblütensirup mischen, je nach dem wie süß man es möchte, mehr oder weniger Sirup verwenden.
Die Quittennachspeise kann warm oder kalt gegessen oder mit Blüten bestreut werden.
Tipp: Es passt auch sehr gut ein Stück Kuchen oder Reisauflauf dazu.

       

 

Diese Woche ist Mist fahren (Mist streuen) geplant. Rechtzeitig bevor die Sperrfrist beginnt und wir unsere sechs Keuma (Jungrinder) wieder ins Winterquartier (Ende November) rein holen. Gesagt, getan, erledigt. Bei diesem herrlichen Wetter ist Mist fahren eine schöne und befriedigende Arbeit. Nicht nur immer Gras von der Wiese wegnehmen, sondern gut abgelagerten Mist zur neuen Humusbildung wieder zurück geben. Das ist für mich ein wertvoller und wichtiger Kreislauf. (21.10.20)

  

 

Meine Tochter und ich stehen total auf Gemüse aller Art. Gestern Abend gab es bei uns Ofengemüse, damit sind wir glücklich und benötigen auch gar kein Fleisch dazu. Das Gericht ist einfach wundervoll, man nimmt quer durch das Gemüse, dass „Frau“ bzw. die Familie gerne isst, schiebt es ins Bachrohr und voilà schon ist es fertig. Die Vogelmiere mit ihrem typischen Maisgeschmack passt hervorragend dazu. Ich komme jetzt schon ins jammern, wenn ich daran denke, dass es bald keine Tomaten, Zucchini und frische Kräuter mehr im Gartl gibt. Kürbisse habe ich Gott sei Dank noch viele. (17.10.20)
Ofengemüse mit Vogelmiere
~ 1,5 kg gemischtes Gemüse z.B. ½ Hokkaidokürbis, 1 kleine Zucchini, 1 kleine Süßkartoffel, 3 Gelbe Rüben, 1 große Zwiebel, 1 Paprikaschote, 3 Knoblauchzehen, 1 handvoll Cocktailtomaten
2-3 EL Olivenöl
1-2 EL Balsamico
Kräutersalz
100 Feta
1 Strauß Vogelmiere
Dip wenn man möchte:
250g Naturjoghurt oder Crème fraîche
Kräutersalz, Pfeffer, Paprika
Zubereitung: Entweder Backofen auf 200°C vorheizen, oder wenn man nicht vorgeheizt hat das Gemüse etwas länger im Backrohr lassen 🙂 .
Gemüse waschen, wenn nötig schälen, in große Würfel bzw. Stücke schneiden und in eine Reine oder auf Backblech geben.
Über die Gemüsestücke Olivenöl und Balsamico verteilen und gut mit Kräutersalz würzen.
Nun mit einem Löffel alles durcheinander mischen und die Reine ins heiße Backrohr geben. Ungefähr 30min garen, dann den in Würfel geschnittenen Feta über das heiße Gemüse verteilen und noch einmal 15min damit ins Backrohr.
Von der Vogelmiere die kleinen Blätter und die Triebspitzen abzupfen, waschen und über das fertige Ofengemüse streuen.
Für den Dip wird Joghurt bzw. Crème fraîche mit den Gewürzen gemischt und abschmeckt.
Tipp: Die doppelte Menge Gemüse nehmen und man hat gleich für zweimal Mahlzeiten diese guade Beilage. Oder man kann auch Kartoffeln mit dazu nehmen oder Maroni. Oder mit dem Feta können auch Kürbiskerne auf das Gemüse verteilt werden.

         

 

Bei Rote Rüben muss ich zugeben, dass ich sie fast immer geschält und vorgegart kaufe. Ich schäme mich, doch ich liebe den etwas erdigen Geschmack sehr, doch die aufwendige Vorarbeit nicht. Damit auch mein Mann die Rote Rübe mag gibt es bei uns im Herbst und Winter oft ein Carpaccio davon, oder zum Frühstück guade Birnen-Rote Rüben-Marmelade. Als nächstes werde ich Rote Rüben Chutney ausprobieren, mal schaugn was meine Familie dazu sagt 😃 . Das Carpaccio ist mit vorgegarten Rote Rüben sehr schnell zubereitet und schmeckt einfach super. (11.10.20)
Rote Rüben Carpaccio (für 1 Portion)
1 mittelgroße Rote Rübe
½ Zwiebel
~ 40g Feta (oder Parmesan oder Käse der gerade im Kühlschrank aufgebraucht werden muss)
1 kleine handvoll Kräuter wie z.B. Knolau und Petersilie (oder was man sonst gerade zur Hand hat)
2 EL Olivenöl
½ TL Balsamico
Salz
1 Prise Zucker
frisch gemahlenen Pfeffer
ein paar essbare Blüten wie z.B. Kornblume und Ringelblume
Zubereitung: Rote Rüben mit einem Gurkenhobel oder einem Messer in sehr dünne Scheiben hobeln bzw. schneiden und fächerartig auf einem Teller anrichten.
Mit Balsamico, Salz, Pfeffer und Zucker die Rote Rüben würzen.
Feta und Zwiebeln klein würfeln und über die Rote Rüben streuen.
Kräuter waschen, Stiele entfernen, klein schneiden und ebenfalls darüber verteilen.
Am Schluss gebe ich das Olivenöl dazu und lasse das Carpaccio etwas durchziehen.
Tipp: Das Rote Rüben Carpaccio passt statt Salat wunderbar zu einer Hauptmahlzeit oder mit Baguette als Vorspeise oder Zwischenmahlzeit.

   

 

Lange habe ich überlegt ob unser Hof mit Gemüsegarten und allem drum und dran als Naturgarten genügt. Nach längerem überlegen habe ich mich getraut und mich zur Naturgarten-Zertifizierung angemeldet. Mitte August kamen Jana Schmaderer und Patricia aus dem Siepen vom Kreisverband für Gartenbau und sahen sich mit mir meine wilden sowie meine etwas gepflegteren Ecken am Hof an. Sie freuten sich über die große Vielfalt, die bei mir zu finden ist und gaben mir gute Tipps wie ich das ein oder andere noch verbessern könnte. Ende September war es soweit, Anneliese Neppel vom Kreisverband für Gartenbau kam und überreichte mir eine Urkunde und ein tolles Schild für meinen Gartenzaun. Der Starnberger Merkur hat einen super Artikel dazu geschrieben. Meine Mama hat sich auch so für mich gefreut, dass sie mir eine Karte mit einem sehr schönen Spruch überreicht hat. (6.10.20)

        

 

Wie im Oktober Newsletter versprochen, gibt es nun ein aromatisches Dessert mit Vogelbeeren. Leider muss man bei dieser Spezialität einen etwas längeren Atem mitbringen. Denn nach der Ernte müssen die Vogelbeeren eingefroren werden, je länger desto besser. Durchs eingefrieren verlieren die Vogelbeeren etwas von ihren herb-bittteren Geschmack, aber so süß wie Äpfel werden sie natürlich nie. Bei Vogelbeeren muss man sich auf ihr selbstbewussstes Aroma einfach einlassen. Menschen die Bitterorangen-Marmelade lieben, die lieben auch Leckereien mit Vogelbeer. Probiat’s as aus 🙂. Wer nicht selbst Vogelbeeren pflücken, eingefrieren und einkochen möchte, kann das Dessert auch mit fertiger Vogelbeermarmelade zubereiten. (2.10.20)
Vogelbeerdessert
Grundzutaten für das Vogelbeermus:
500g eingefrorene Vogelbeeren
½ l Birnensaft oder Apfelsaft
Zucker soviel wie Mus entsteht (siehe unter Zubereitung)
Zutaten Dessert:
250ml Wasser
70g Grieß
5-7 EL Vogelbeermus
1-2 EL Obstler oder dergleichen
200ml Sahne
Zubereitung Vogelbeermus: Vogelbeeren abzupfen, waschen und lange eingefrieren.
Vogelbeeren langsam im Saft auftauen lassen. Die Beeren sollen mit Saft bedeckt sein.
Anschließend die Vogelbeeren weichkochen ~ 20-30min und durch ein feines Sieb passieren.
Erbeutetes Vogelbeermus 1:1 mit Zucker ~ 10min kochen. Beispiel: Ist nach dem passieren 790g Mus entstanden, bitte 790g Zucker verwenden.
Zubereitung Dessert: Wasser und Grieß unter Rühren ~1min. kochen.
Vogelbeermus unter den warmen Grießbrei rühren. Nicht zu viel Mus verwenden, damit das Dessert nicht zu herb wird, zwischendurch probieren ob´s passt.
Die Creme abkühlen lassen.
Sahne steif schlagen und mit dem Obstler unter die Creme heben.
Creme in Gläser verteilen und für 1 Stunden in den Kühlschrank stellen, oder gleich genießen.
Zum Servieren mit Blüten oder Sahne dekorieren.
Tipp: Die vorgeschlagene Menge fürs Vogelbeermus ist natürlich viel zu viel für einmal Dessert zubereiten. Doch ich koche immer gleich mehr Mus, dass hält sich heiß abgefüllt ewig. Dann kann ich beim nächsten Mal ein Gläschen Vogelbeermus (oder Vogelbeer-Birnen-Marmelade) öffnen, und habe nicht mehr so viel Vorarbeit.

        

     

 

Zitter, zitter, klapper, klapper. Oh Mann war das Heute kalt, als ich unsere Haferschlehen draußen an der Streuobstwiese gepflückt habe. Ich hatte das Gefühl als würde es jeden Moment zu schneien beginnen und der Wind  mich von der Leiter blasen. Das kann doch nicht sein, es ist doch noch September. Jammer… Meine schönen großen Muskatkürbisse habe ich wegen der Kälte mit Eimer zugedeckt, ich hoffe sie halten durch, laut Wetterbericht soll es nächste Woche wieder wärmer werden, denn sie müssen eigentlich noch ganz ausreifen. Ich denke mit meiner Schlehenernte werde ich nun Schlehensaft zubereiten, ich freue mich jetzt schon auf den Genuss , vielleicht mit einem Schlückchen Prosecco veredelt, mhh 😉 . (26.9.20)

 

Gestern bekam ich von Maria wunderschöne Pfefferminze zum Verarbeiten geschenkt. Meine Minze wächst leider immer sehr übersichtlich und mager (siehe Bild). Deshalb habe ich mich sehr über das Geschenk gefreut und habe auch gleich in meinem Rezept-Fundus nachgesehen was ich mit Minze alles Interessantes zubereiten kann. Anbei nun das Rezept für einen vorzüglichen Pfefferminz-Essig. Ich glaube mit dem Rest Minze mache ich dann noch leckeres Mint Jelly, mal sehen… (21.9.20)
Pfefferminz-Essig
2 handvoll Pfefferminzblätter
2 Pimentkörner
1 Chili
0,5l Weißweinessig
Zubereitung: Bei der Pfefferminze nicht mehr schöne Blätter und Stiele aussortieren, waschen und über Nacht antrocknen lassen.
Pfefferminze, Piment, Chili (grob geschnitten) und Essig in eine Flasche füllen und verschließen. Ich habe das dreifache Rezept angesetzt und deshalb einen etwas größeren Glasbehälter verwendet.
4-6 Wochen den Essig an einem warmen Ort ziehen lassen, zwischendurch immer wieder einmal schütteln bzw. umrühren, damit keine Blätter aus dem Essig herausschauen und verderben.
Tipp: Dieser Essig schmeckt leicht scharf und eignet sich für Salate mit Reis oder Couscous, er passt auch gut zu Geflügelsalaten oder exotischen Obstsalaten und vielem mehr 🙂.

     

 

Der schöne September macht es möglich, dass mein Lavendel noch einmal Blüten hervorzaubert. Und mit ein paar dieser schönen lila farbigen Blüten habe ich unsere Schlagsahne verfeinert. Bitte beachten, das Sahne-Rezept zieht sich über zwei Tage hin! Außerdem gibt es schon sehr viel Fallobst, welches verarbeitet werden sollte. Deshalb gibt es diese süße Sahne mit säuerliche Apfelstückerl serviert. Doch leider kann ich das Rezept nicht sofort online stellen, denn wir haben seit Mittag weder Internet noch Telefon. Vielleicht klappt Morgen wieder alles, schaugn ma amoi. (17.9.20)
Lavendelsahne mit Apfelstückerl
~ 3 Blütendolden Lavendel (nicht mehr Blüten, sonst schmeckt die Sahne seifig bitter)
200ml Schlagsahne
1 P. Vanillinzucker
1 P. Sahnesteif
Äpfel
1-2 TL Zucker
3-4 TL gehackte Mandeln oder Mandelblättchen oder irgendwelche andere Nüsse, die man gerade zur Hand hat
essbare Blüten zur Dekoration z.B. Lavendel-, Malven- oder Rosenblüten
Zubereitung: Blüten in Sahne kurz aufkochen, beiseite stellen, mit einem Teller abgedeckt über Nacht im Kühlschrank kühl stellen.
Am nächsten Tag die Sahne durch ein Teesieb abgießen und mit einem Teelöffel die Blüten etwas ausdrücken.
Nun die Sahne mit Vanillinzucker und Sahnesteif steif schlagen und wieder kühl stellen.
Äpfel schälen, in kleine Stückerl schneiden und in ein Glas schichten mit etwas Zucker und Mandeln bestreuen.
Gekühlte Sahne und Blüten darauf und eine super guade Nachspeise ist fertig 🙂 .

       

 

Am Wochenende hat mir unsere Nachbarin ihren Schwammerl-Such-Erfolg gezeigt. Ich war total neidisch, dass muss ich echt zugeben. Ich liebe Schwammerl. Ein Steinpilz von ihr sah wirklich rattenscharf aus. Auf seinem Hut hatte er einen Baby-Steinpilz gebildet, sie hat es auch gleich fotografiert und mir geschickt.  So etwas habe ich noch nie gesehen.  Seht selbst und staunt mit mir. (14.9.20)

 

Nicht nur die Gurken sind reif sondern auch die Zucchini und die Tomaten. Hier nun ein Rezept für einen Zucchinisalat, sowie er mir immer sehr gut schmeckt. Ich bereite immer gleich eine größere Portion zu, dann reicht er für zwei Mahlzeiten als Beilage. Einmal Arbeit und zweimal genießen 🙂. (10.9.20)
Zucchinisalat
2-3 EL Olivenöl
1 (-2) Zwiebeln
Zucchini (soviel wie man Salat möchte)
~ 50ml Wasser
ein paar Tomaten
1 große handvoll gemischte mediterrane Kräuter wie z.B. Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin
2 EL Balsamicoessig
~ 1 TL Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
Zubereitung: Zwiebeln schälen, klein würfeln und in einer etwas größeren Pfanne mit Olivenöl andünsten.
Größere Zucchini schälen und entkernen. Kleinere Zucchini nur waschen. Zucchini in ~ 1cm große Würfel schneiden und zu den Zwiebeln geben. Damit nichts anbrennt etwas Wasser zugeben und die Zucchiniwürfel dünsten, ~ 5-10 Minuten. Nicht zu weich dünsten, sie sollten noch einen kleinen Biss haben.
Währenddessen die Tomaten würfeln und in eine Salatschüssel geben.
Kräuter waschen, entstielen und klein schneiden und unter die Tomatenwürfel mischen.
Jetzt die heißen Zucchiniwürfel, den Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und Zucker ebenfalls dazu geben. Alles gut vermengen und abschmecken.
Tipp: Den Zucchinisalat kann man warm oder kalt essen, wie man möchte. Ich habe heute zu meinem warmen Zucchinisalat Ziegenkäse dazu gegessen. Mhhh. Ich musste mich echt zwingen aufzuhören, sonst wäre die Schüssel leer und das ganze Packerl Ziegenkäse weg.

       

 

Im Moment stehe ich etwas mit unserer heimischen Vogelwelt auf Kriegsfuß. Immer wenn ich denke demnächst werden diese oder jene Früchte reif ernten die Vögel sie schon im nicht opitmalen Reifezustand. Gott sei Dank haben wir einige Zwetschgenbäume, damit heute wenigstens ein Eimer voll für mich blieb. Kaum war ich mit meinen Zwetschgen  wieder im Haus, sah ich wie sich die lieben Vögelein über meine Vogelbeeren hermachten. Schwuppdiwupp griff ich zum nächsten Sammeleimer und holte mir noch ein paar Vogelbeeren, bevor sie Morgen ganz weg sind. Es ist auch unfair von den Vögeln, sie sind immer zu Mehreren unterwegs und fliegen können sie auch. (5.9.20)

 

Jetzt kommt die Zwetschgenzeit und darum gibt es im September Newsletter einige Informationen über des guade Früchtchen. Meine Tochter und ich sind Crumble Fans und folglich gibt es heute einen Zwetschgen-Crumble. Crumble bedeutet übersetzt Krümel, oder in Bayern sagen wir einfach Streisl (Streusel) dazu. (31.8.20)
Zwetschgen-Crumble
700g Zwetschgen
200g Mehl
140g Zucker
140g Butter (gekühlt)
1 TL Zimt oder Lebkuchengewürz
1 EL Butter zum Einfetten der Reine
1 EL Zucker zum Zwetschgen zuckern
Zubereitung: Auflaufform oder Reine mit Butter einfetten.
Zwetschgen waschen, entkernen, vierteln und in die Reine geben.
Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Mehl, Zucker, Butter und Zimt rasch mit den Händen zu einer krümeligen Mischung (Streusel) verarbeiten.
Die Streusel gleichmäßig über die Zwetschgen verteilen.
~ 40 Minuten bei 180°C backen.
Tipp: Crumble kann man mit verschiedenen Obstsorten zubereiten, was man eben gerade zur Hand hat. Das Obst kann auch z.B. mit Rum oder Ingwer aromatisieren. Ein Crumble schmeckt sehr gut zu Tee, Kaffee, Milch oder heißem Kakao. Typischerweise werden Crumbles warm serviert mit Sahne oder Vanillesoße oder Vanilleeis oder Allem. Schleckermäuler essen die Reste auch gerne kalt 🙂 .

        

 

Einige Rezepte habe ich zur besseren Übersicht auf meine monatlichen Rezeptseiten verschoben (siehe „Rezepte“ im oberen Menü)

Mit einer alten Aufnahme war ich in der Sendung Schnittgut (ab 18:40 min) mit zwei Frühlingssalaten und einem Kohlrabi-Carpaccio zu sehen!
unter:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/sendung-2329378.html
oder:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-2080272.html

Heute hat mein Bruder ein schön gezeichneten Käfer bei uns auf der Straße entdeckt. Der war so zackig unterwegs, dass mein Bruder ihn mit seiner Hand einbremsen musste, damit ich ihn fotografieren kann.
Im Internet habe ich schnell herausgefunden was es ist. Laut Wikipedia ist es die „Gemeine Feuerwanze“ und kein Käfer. Aha! Die Feuerwanzen leben gesellig, sie lieben und ernähren sich von Linden, Malven und Robinien. Die rot-schwarze Warnfarbe soll den Vögeln sagen, Vorsicht, ich bin gefährlich für dich, wenn du mich frisst. Obwohl es eigentlich gar nicht stimmt, doch die Strategie geht auf, sie werden weniger gefressen. Gärtnerisch gesehen gelten sie als unschädlich, wegen ihrem massenhaften Auftretens aber als lästig.
Wir haben jetzt nur eine Feuerwanze gesehen und fanden seine Musterung interessant, also noch keine Gefahr für meinen Garteneibisch. (26.8.20)

 

Täglich schauen wir nach unsere Keuma (Jungrinder). Passt alles, sind sie gesund, haben sie noch genug Futter zum Grasen, haben sie noch genug Wasser usw.. Diesmal habe ich ein paar Fotos gemacht.
Seht selbst und staunt. Oans von unsere Keuma hat zwei Köpfe, die Anderen sind alle nur mit einem Kopf bestückt .
Mein Mann meinte gleich es sieht ein wenig wie das Tier Stoßmich-Ziehdich von Doktor Dolittle aus. (16.8.20)

   

 

Letzten Samstag war bestes Kräuterführungswetter und wie man sieht, war ich brav mit Mundschutz unterwegs. In der linken Hand halte ich eine Blüte des Echten Johanniskrauts. Damit ich jaaa keinen der vielen, vielen Punkte beim Bestimmen vergesse, habe ich mir einen Spickzettel geschrieben . (5.8.20)

 

Letzten Sonntag haben mein Mann und ich einen Großangriff gegen die Acker-Kratzdistel gestartet und zwar mit reiner Muskelkraft. Je mehr Disteln wir ausgerupft haben, umso mehr wurden es. Die Disteln sind wie das Ungeheuer Hydra aus der griechischen Mythologie. Wenn sie einen Kopf verliert, wachsen ihr zwei neue, zudem ist der Kopf in der Mitte unsterblich. ahhhh. Jeden Tag gehen wir nun 1-2 Stunden raus um Disteln zu „ernten“, inzwischen weiß auch mein Rücken ein Lied davon zu singen. (15.7.20)

   

 

Der Juli Newsletter ist fast fertig, er muss nur noch die Prüfung meines Sohnes bestehen, dann wird er nächste Woche von ihm verschickt. Ich bin so froh, dass ich Kinder habe, die mich bei PC Dingen so super unterstützen. (27.6.20)

 

Es soll schöner werden verkündet der Wetterbericht und nicht nur einen Tag, sondern mehrere Tage hintereinander, endlich das richtige Wetter für Heuarbeit. Drei Tage Trockenheit am Stück plus Sonne benötigt Heu bis es trocken ist, eingebracht und für den Winter eingelagert werden kann. (22.6.20)

     

 

Endlich eine Regenpause, die ist genau richtig um Rosenblüten und Radieschenblätter zu ernten. Aus den Rosenblüten setze ich Rosenblütenessig an und aus den Radieschenblätter bereite ich noch einmal Radieserlblätter-Paste zu (siehe unter den Junirezepten). In den nächsten Tagen soll es diese mit Spagetti geben. (21.6.20)

   

 

Eben  war ich auf der Internetseite des Kreisverbandes für Gartenkultur Weilheim (https://www.gartenbauvereine-wm-sog.de/23.0.html) und fand sehr nette  Gedanken und Tipps zur Bewegungsanregung. Auch ich grase oft Abends noch eine Runde im Gemüsegarten aus, damit ich mir mein Abendessen auch verdient habe und damit mich weniger Rückenschmerzen quälen. Je mehr ich mich bewege umso besser ist es. Ausnahmen bestättigen die Regel, bei Pfähle in die Weide klopfen mit dem Schlegelhammer, habe ich anschließend mehr Rückenschmerzen. (10.6.20)

Sport im Garten?

  • Nutzen sie kleine Pausen im Homeoffice für Gartenrundgänge und Gartentreppen rauf und runter hüpfen
  • „Unkräuter“ zupfen als kleine Dehnübung
  • an den Blüten vom Apfelbaum riechen mit einer schönen Streckübung
  • vielleicht haben sie auch eine Möglichkeit zu balancieren?
  • Pikieren und aussäen für die Feinmotorik
  • einen kleinen Sportparcour mit den Kindern zusammen stellen
  • auch in kleinen Gärten kann man Seilchen springen, kennen sie noch Gummtwist?
  • vielleicht sind noch ein paar Stelzen im Keller oder ein Jojo?

 

Ich war gerade dabei den Juni Newsletter zu schreiben als das Telefon klingelte. Frau B. rief an um mir zu sagen, dass eins unserer Rindl ausgebüchst ist. Stöhn. Doch wir hatten Glück, Frau B. fing es mit Ihrem Sohn ein und lies es bei Ihren Rindern bis wir unseren Ausreißer wieder holten. Die wollte gleich gar nicht mehr weg von den fremden Ochsen, da hätte es ihr gleich besser gefallen, als bei ihren weiblichen Weggefährten. Ganz nach dem Sprichwort „Das Gras auf der anderen Seite des Hügels ist immer grüner.” (28.5.20)

 

Ich bekam sehr schöne Bilder wie meine Chutneys nach dem Einkauf verwendet wurden, einmal mit Steak und eins mit Wildschweingulasch, mmh 🙂 .  (10.5.20)

     

 

Am 1.5. haben wir unsere Keuma (Jungrinder) wieder auf die Wiese gebracht. Die Winterzeit im Stall ist vorbei. Heute habe ich Fotos gemacht, damit man sieht wie wohl sie sich fühlen und mit Appetit das frische Grün genießen. Irgendwann während der Fotosession habe ich meine gute Lesebrille verloren und nicht wieder gefunden. Ich bin wirklicher ein absoluter Schussel. (4.5.20)
P.S. Abends zog meine Tochter noch einmal los und hat die Brille in der Wiese entdeckt.