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Liebe Gäste,

von einigen Bekannten wurde ich inzwischen gefragt ob ich heuer schon Termine für meine Kurse geplant habe. Ja habe ich schon vor ein paar Monaten. Sobald ich weiß ob ich und wie ich Kurse abhalten kann, werde ich die Termine online stellen bzw. mit dem Newsletter versenden. Schaugn ma amoi.

Ihre Gisela Hafemeyer

Zwischendurch gibt es bei uns immer wieder Kürbissemmeln, die sind schnell gemacht, weil ich beim letzten Mal Kürbis verarbeiten einige Gläser mit Kürbismus eingekocht habe. Außerdem habe ich auch noch einige frische Kürbisse eingelagert, die ich nach und nach verarbeite. (21.1.21)
Kürbissemmeln
350g Mehl
350g Kürbismus (siehe unter Zubereitung)
1 Trockenhefe oder 20g frische Hefe
1TL Zucker
1TL Salz
1 TL Brotgewürz
3-4 EL gemischte Körner (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen …)
1TL Kürbiskernöl (wenn man hat)
Zubereitung: Zuerst das Kürbismus kochen und wieder abkühlen lassen, dazu den Kürbis entkernen, bei Bedarf schälen, grob würfeln (~400g Kürbis) und mit ganz wenig Wasser weich dünsten. Sobald die Kürbiswürfel weich sind, noch heiß mit einem Pürierstab zu Mus pürieren.
Mus etwas abkühlen lassen.
Aus allen Zutaten, mit dem Handrührgerät und Knethaken, einen Hefeteig zubereiten. Den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt bis zur doppelten Größe gehen lassen. Die Gehzeit beträgt ~1-2 Stunden.
Backrohr auf 200°C vorheizen.
Mit einem nassen Esslöffel kleine Teigportionen abstechen und auf ein Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte setzen. Teig noch einmal kurz gehen lassen.
Nun die Semmeln ~25-30 Minuten backen. Die Semmelunterseite sollte schön hellbraun sein. Wer möchte kann eine Probesemmel durchschneiden, und schauen ob sie durch ist, dann ist er auf der sicheren Seite.
Am Besten schmecken uns die Semmeln, wenn sie noch warm sind.
Tipp: Etwas mehr Kürbiswürfel kochen und pürieren. Entweder das Mus eingefrieren oder aufkochen und in Schraubgläser füllen, dann hat man sich beim nächsten Mal diesen Arbeitsschritt schon einmal gespart. Das Kürbismus kann man auch für eine Kürbisroulade (siehe Rezept unter November) oder Kürbisbrot verwenden.
Wenn man Morgens frische Kürbissemmeln möchte kann man den Hefeteig auch schon am Abend vorher herstellen, aber dann muss der Teig zum Gehen kalt gestellt werden (Kühlschrank oder kühle Speisekammer oder Keller). Dann morgens Teigportionen abstechen, während das Backrohr aufheizt die Portiönchen gehen lassen, Semmeln backen und genießen.

       

 

Jetzt habe ich mir schon ein paar Mal eine Steckrübe gekauft, weil ich den Geschmack einfach super finde. Entweder kommt sie gewürfelt mit zum Ofengemüse (siehe Rezept unter Oktober) oder es gibt davon einen würzigen, leicht scharfen Rohkostsalat. Manche sagen bei uns zur Steckrüben auch Dodschn. Andere Namen sind z.B. Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Runkelrübe oder Schwedische Rübe. Eben habe ich auch gelesen, dass die Dodschn 2017/18 Gemüse des Jahres war, nicht schlecht 🙂 . (15.1.21)
Steckrübensalat
1 Steckrübe
1-2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
2 EL Quitenessig oder anderen Essig
½ TL Salz
2 TL Honig
1 Prise Pfeffer
1-2 EL geforene oder frische Kräuter (kleingeschnitten)
1 große handvoll getrocknete Miniäpfel
Zubereitung: Steckrübe schälen und grob raspeln.
Knoblaubzehen schälen und sehr klein würfeln.
Steckrübenraspel, Knoblauchwürfelchen, Öl, Essig, Salz, Honig und Pfeffer gut miteinander vermischen.
Salat mindestens 1-2 Stunden durchziehen lassen.
Kräuter untermischen und den Salat nach Gusto abschmecken.
Vorm Servieren die getrockneten Miniäpfel darüber streuen.
Tipp: Statt getrocknete Äpfel kann man auch einen frischen Apfel grob raspeln und untermengen, durch die süße des Apfels wird der leicht scharfe Geschmack etwas abgemildert.

       

 

In den letzten Jahren habe ich unseren Christbaum immer bis zum 2. Februar, also bis Mariä Lichtmess, in unserem Wohnzimmer stehen lassen. Doch Heuer nadelte er schon arg und deshalb habe ich ihn heute schweren Herzens abgeschmückt und zu Feuermaterial zerschnippelt. Doch die Krippe, die darf noch bis Lichtmess bleiben. Liebe Gäste wie lange lassen Sie Ihren Christbaum immer stehen? (10.1.21)

 

Wenn es draußen kalt ist, freue ich mich oft auf eine warme Suppe. Kartoffeln habe ich immer zu Hause und im Handumdrehen ist eine Kartoffelsuppe gekocht. Unsere Petersilie steht tapfer neben dem Weihnachtsbaum an der Hauswand, also für Grün ist auch gesorgt. Damit der Mann im Haus nicht über zu viel Gemüse jammert habe ich ein paar Speckwürfel dazu gebraten. (8.1.21)
Kartoffelsuppe mit Speckwürfel
~ 800g Kartoffeln (so genau geht es nicht bei diesem Rezept)
½ TL Salz
~ 50ml Sahne
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
Muskat
frische Petersilie
~ 100g Speckwürfel
Zubereitung: Kartoffeln waschen, schälen, in kleine Würfel schneiden und in gesalzenem Wasser weich kochen, ~ 15min. Wasser soll die Kartoffelwürfel gut bedecken.
Petersilie waschen, Stiele entfernen und klein schneiden.
Speckwürfel ohne Fett in einer Pfanne schön kross anbraten.
Wenn die Kartoffelwürfel gar sind, eine kleine Schüssel Kartoffelwürfel auf die Seite stellen.
Zu den restlichen gekochten Kartoffelwürfel Sahne, Brühe, Muskat geben und die Suppe pürieren.
Wenn die Suppe zu dick ist, nochmal etwas Wasser dazu geben, bis die Konsistenz einem gefällt.
Die Suppe abschmecken, aber nicht zu viel salzen, denn die Speckwürfel sind ebenfalls salzig!
Suppe auf den Teller geben, etwas gegarte Kartoffelwürfel und Speckwürfel in die Mitte und mit Petersilie bestreuen.
Tipp: Man kann auch in der Kartoffelsuppe Gelbe Rüben oder Zwiebeln mitkochen, evtl. ist dann die Garzeit etwas länger. Oder geröstete Zwiebeln bzw. geröstete Brotwürfel statt Speckwürfel vorm Servieren über die Suppe streuen.

           

 

Lebensmittel, die noch gut sind, zu entsorgen regt mich immer sehr auf. Deshalb sinniere ich und suche ich oft nach nützlichen Anregungen, was man aus ihnen Gutes zaubern und der geliebten Familie näher bringen kann. Haben Sie auch ein paar Plätzchen oder Lebkuchen zu viel gebacken? Dann habe ich diesmal ein gutes Rezept für ein „Lebkuchen Tiramisu“ zum ausprobieren. Oder haben Sie übrige Schokoladen-Nikoläuse für eine leckere „Schokoladencreme“? Das Rezept für die Creme steht unterm Tiramisu. (1.1.21)
Lebkuchen-Tiramisu
250g Lebkuchen
150ml Orangensaft
250g Quark
50g Puderzucker
200ml Schlagsahne
1 P. Sahnesteif
Zimt
Zubereitung: Lebkuchen würfeln (ich hatte auch noch ein paar Haferflockenplätzchen, die ich verwendete) und in eine flache Auflaufform geben.
Lebkuchenwürfel mit dem Orangensaft tränken.
Während die Lebkuchenwürfel durchziehen die Quarkcreme zubereiten.
Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
Quark mit Puderzucker gut verrühren und die geschlagene Sahne unterheben.
Nun die Quarkcreme auf die Lebkuchenwürfel streichen und mit Zimt bestreuen.
Vorm servieren das Tiramisu für 1-2 Stunden kalt stellen.
Tipp: Es kann statt Orangensaft auch anderer Saft, Punsch oder Glühwein verwendet werden. Außerdem kann man eingelegtes Obst (Kirschen, Mandarinen oder Apfelmus) auf die Lebkuchenwürfel geben, bevor die Quarkcreme darüber kommt. Man kann auch statt Zimt zum Bestreuen Kakao oder etwas Lebkuchengewürz verwenden.
Wie immer sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt 😃 .

       

 

Wie beim Rezept Lebkuchen-Tiramisu schon geschrieben, geht es mir nach den Feiertagen um sinnvolle Resteverwertung. Vielleicht haben Sie ja wie wir noch übrige Schokoladen-Nikoläuse und dergleichen für eine leckere „Schokoladencreme“? Die Creme geht ganz leicht zum Zubereiten und schmeckt superguad. (1.1.21)
Schokoladencreme
0,5l Milch
1 Prise Salz
2 Eier getrennt
40g Zucker
20g Stärkemehl
100g Schokolade aller Art
Zubereitung: Eiklar zu steifen Eischnee schlagen.
Etwa 400ml Milch in einen Topf geben, die Prise Salz und Schokolade ebenfalls dazu.
Erst die Herdplatte einschalten, wenn alle restlichen Zutaten vorbereitet sind, dann kommt man nicht in Zeitdruck und es brennt nix an 😃 .
Zu den restlichen 100ml kalte Milch die Speisestärke und die Eigelbe geben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teiglein verrühren.
Abgewogenen Zucker bereitstellen.
Nun die Milch im Topf mit der Schokolade erhitzen, immer gut mit einem Schneebesen umrühren, damit sich die Schokolade gut löst.
Sobald die Schokoladenmilch kocht zügig mit dem Schneebesen Milch-Stärke-Eigelb-Teiglein einrühren und den Zucker ebenfalls.
Unter ständigen weiterrühren die Creme einem aufpuffen lassen.
Creme vom Herd nehmen und noch eine Minute weiterrühren.
Anschließend die noch heiße Creme unter den steifen Eischnee mengen.
Gläser mit ein wenig Wasser ausspülen, damit sie nicht springen, wenn die heiße Creme eingefüllt wird, Creme einfüllen.
Tipp: Natürlich kann man diese sehr gute Schokoladencreme auch mit Osterhasen oder nur mit Schokolade zubereiten 😃. Mit Vollmilchschokolade wird sie süßer mit Zartbitterschokolade schokoladiger. Die Creme schmeckt zu jedem Anlass gut, besser als jeder Fertigpudding, das verspreche ich. Wer die Schokoladencreme noch cremiger will, kann die Creme in der Schüssel abkühlen lassen und dann steifgeschlagene Sahne unterheben. Die Creme muss erkaltet sein, sonst kann man die steife Sahne nicht untermischen.

             

 

Gestern und heute bin ich fleißig am Januar-Newsletter schreiben. Dieses Mal geht es um den schönen Glücksklee und auch um die Weihnachtsplätzchen-Resteverwertung. Natürlich sitze ich nicht nur am PC sondern bin brav morgens und abends im Stall bei de Keuma und zwischendurch jagen mich meine Kinder immer wieder mal zu einem Spaziergang vor die Tür.  Was auch bitter notwendig ist, weil die Anzeige auf der Waage, mit dem vielen Platzerl schnabulieren, nur noch in die Höhe schnellen würde. Ich denke das Dilemma kenne nicht nur ich 🙂 . (28.12.20)

 

Zur Zeit laufen mir die Tage nur so davon und nun steht schon Morgen Heilig Abend vor der Tür. Dieses Mal ist es irgendwie ganz anders, a wengerl komisch find i, doch egal wie es ist Hunger haben wir ja trotzdem. Der Apfelsalat von heute Mittag passt meiner Meinung nach zu jeder Jahreszeit, ob zum Mittagessen mit Kartoffeln oder zur Brotzeit, probiat ’s aus 🙂  . (23.12.20)
Apfelsalat
4-5 Äpfel
200g Kochschinken
200g Crème fraîche
1-2 EL Meerrettichsahne oder Meerrettichfrischkäse
2-3 EL klein geschnittene Kräuter (frisch oder gefroren)
1 TL süßer Senf
1 TL Zitronensaft
Salz
Zubereitung: Äpfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Schinken ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Anschließend alle Zutaten gut vermischen und würzig abschmecken.

     

 

Dadurch, dass ich heuer viieel Zeit zum Platzerl backen habe, gibts nun auch Platzerl mit Blüten, die ich schon länger nicht mehr gebacken habe. Vom letzten Sommer sind noch getrocknete Lavendelblüten da, die wunderbar duften, deshalb gibt es heute Lavendelherzerl. Backen beruhigt mich und gibt mir das Gefühl es ist alles in Ordnung, obwohl der Fernseher, der nebenbei bei meinem Mann läuft ganz was anderes vermittelt. Egal! Der Duft der durchs Haus zieht erinnert mich an früher, wenn mia uns unbandig aufs Christkindl gfreit hom… (13.12.20)
Lavendelherzerl
260g Mehl
½ TL Backpulver
130g kalte Butter
110 g Zucker
1 P. Vanillinzucker
1 Ei
3-4 TL getrocknete Lavendelblüten
Zubereitung: Lavendelbüten sehr klein mixen.
Aus allen Zutaten einen Mürbteig (Knetteig) herstellen und für ein halbe Stunde kalt stellen.
Backofen auf 190°C vorheizen.
Teig in kleinen Portionen messerrückendick auswellen, damit der Teig nicht am Nudelholz klebt etwas Mehl dazu verwenden. Nicht zuviel Mehl verwenden sonst wird der Teig zu trocken und zu bröselig.
Teigplatte mit einer Teigpalette von der Unterlage lösen und mit einem kleinen Herzerlausstecher dicht an dicht Platzerl ausstechen. Man soll sehr dicht ausstechen, damit nicht viel Restteig übrig ist, der durch jedes Mal wieder verkneten bröseliger wird. Ausstecher hin und wieder in Mehl tauchen, dann sticht er wieder besser aus und der Teig klebt nicht fest.
Mit der Teigpaltette die Herzerl auf ein kaltes mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Bei 190°C 6-8 min backen.
Tipp: Wer Lust hat kann die Herzerl nach dem Abkühlen mit einer Puderzuckerglasur bestreichen und sofort mit ein paar getrockneten Lavendelblüten bestreuen.
Nicht zu viel Lavendel für denTeig verwenden, damit die Platzerl am Schluss nicht noch nach Seife schmecken. „Viel hilft nicht immer viel!“

           

 

Zur Zeit verarbeite ich fleißig meine noch eingelagerten Früchte. Auf dem Bild sieht man wie ich meine Miniäpfel trockne, damit daraus eine fruchtig-säuerliche Knabberei wird, oder man benutzt sie als Apfeltee. Inzwischen habe ich auch fast alle meine Mispeln zu Marmelade verkocht und der Rest muss noch ein wenig nachreifen und kommt dann in  den Likör. Kürbisse habe ich noch viele, aber ein Teil ist nun als Ketchup oder Kürbis süß-sauer verdelt, oder wie heute Morgen als frische Kürbissemmel auf dem Frühstückstisch gelandet. (10.12.20)

 

Die Anregung für eine Kürbisrolle in herzhafter Form habe ich irgendwann einmal im Fernsehen gesehen. Doch wie immer hat mir das ein oder andere daran nicht gefallen bzw. hatte ich nicht alle Zutaten im Haus und deshalb nun eine etwas veränderte Variante. Mein großer angeschnittener Kürbis im Kühlschrank ist immer noch topfit, das freut mich sehr. Denn ich brauche schon eine gewisse Zeit bis er verarbeitet ist. Meine Familie benötigt zwischendrin immer mal wieder ein paar Kürbis freie Tage 🙂 . (5.12.20)
Kürbisrolle (herzhaft)
5 Eier
250g Kürbis
½ Zwiebel
Salz, Pfeffer, Paprika
150g – 200g Frischkäse mit Kräuter
1 große handvoll Rucola (~50g)
Zubereitung: Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
Kürbis grob raspeln.
Zwiebeln klein würfeln.
Backblech oder flache Bratform (~20x30cm) mit Backpapier auslegen.
Eier in einer Schüssel mit einer Gabel verkleppern und auf dem Backblech verteilen.
Kürbisraspel und Zwiebelwürfel darüber streuen und mit der Gabel in die Eiermilch drücken.
Nun die Ei-Kürbismasse kräftig würzen und für ~15 Minuten im Backrohr garen.
Anschließend den gebackenen Eierboden kurz auskühlen lassen.
Rucola waschen und in feine Streifen schneiden und unter den Frischkäse mischen.
Die abgekühlte Eimasse auf ein frisches Backpapier oder Butterbrotpapier stürzen, das gebrauchte Backpapier abziehen und die Frischkäsemasse darauf verteilen.
Die Rolle mit Hilfe des neuen Backpapiers aufrollen und die Enden wie ein Bonbon verzwirbeln.
Rolle im Kühlschrank durchziehen lassen ~ 1 Stunde.
Zum Servieren natürlich das Backpapier entfernen und die Rolle in Scheiben schneiden „bon appetit“.
Tipp: Unbedingt für den Backvorgang Backpapier verwenden, denn mein erster Versuch mit nur Blech einfetten hat leider nicht funktioniert, die ganz Ei-Kürbismasse klebte fest. Mit Backpapier klappte es wunderbar. Deshalb gab es einmal zum Abendessen statt Kürbisrolle nur Rührei mit Kürbis.
Beim nächsten Mal will ich ein paar Speckwürfel mitgaren, bin gespannt ob das so gut schmeckt wie ich es mir nun gerade vorstelle.

           

 

Langsam wird die Arbeit draußen am Feld immer weniger. Ein Grund dafür ist, dass wir am Wochenende unsere Keuma (Jungtiere) von der Weide rein in den Stall geholt haben. Gott sei Dank genau zur richtigen Zeit. Jetzt hätten sie mit den frostigen Tagen und Schnee nicht mehr genug zum Fressen gefunden. Heu haben wir sowieso schon in den letzten Wochen dazu gefüttert. Unsere Katze war anfangs ganz durcheinander, weil sie nun nicht mehr alleine im Stall ist.  (1.12.20)

 

 

Ich habe lange überlegt, welches Rezept ich in meinem Newsletter als Anregung für ein schönes Essen vorschlagen könnte. Es sollte wie immer mit Zutaten sein, die man überall leicht besorgen kann. Und am Allerbesten mit einer Zutat, die in der Nachbarschaft geerntet wird, wie bei mir bei Familie Heidrich in Frohloh. Und außerdem als fertiges Gericht „aa a bissal wos hermacht“. Am Schluss meines Sinnierens kam ich auf Kartoffelrosen. Drei Variationen habe ich ausprobiert:
1. mit Schinkenscheiben
2. mit Schinkenscheiben und Käsestreifen
3. nur mit Eiermilch.
Der Favorit war natürlich die Version mit Schinken und Käse, das hätte mir eigentlich schon vorher klar sein müssen. (27.11.20)
Kartoffelrosen mit Schinken
5-6 große Kartoffeln ergeben ~ 20 Kartoffelrosen (Muffinförmchen Ø 4,5cm)
200g Schinken
~ 100g Käsescheiben
oder: 2 Eier, 2 EL Sahne (reicht für ~ 6-8 Kartoffelrosen)
Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence
Zubereitung: Kartoffeln waschen, schälen und mit der Brotmaschine oder dem Gurkenhobel in ganz dünne Scheiben schneiden.
Auf die Schinkenscheiben die Kartoffelscheibchen eng überlappend aufreihen. Allerdings so, dass der Schinken unten noch ~ 1cm übersteht.
Nun die aufgereihten Kartoffelscheiben mit Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence würzen. Nicht zu viel Salz verwenden, weil der Schinken ebenfalls salzig ist.
Käse in kurze Streifen scheiden und alle paar Zentimeter einen Streifen auf die Kartoffelscheibchen legen (siehe Bild).
Nun den überstehenden Streifen Schinken rüber klappen und die Schinkenscheiben aufrollen. Sofort die Rosen in eine Muffinform setzen, damit sie nicht wieder auseinander fallen.
Oder, die Kartoffelscheibchen ohne Schinken eng aneinander reihen, würzen, aufrollen und in die Muffinform setzen. Eier und Sahne miteinander vermengen und über die Kartoffelrosen verteilen.
Im 200°C vorgeheizten Backrohr ~ 30min garen. Gartest machen und evtl. noch einmal ein paar Minuten dazu geben.
Tipp: Die Kartoffelrosen lassen sich wunderbar, in einer Glasform mit Deckel, in der Mikrowelle wieder aufwärmen. Ich will damit sagen, man kann sie auch gut einen Tag vorher zubereiten, dann hat man oft weniger Stress in der Küche.

           

 

Mein Ziel bei den Kochanregungen ist es immer, dass sie leicht zum Zubereiten sind, gut schmecken und keine komplizierten Zutaten benötigen.
Falls Ihnen meine Seiten gefallen, würde ich mich riesig über einen Gästebucheintrag oder ein Newsletterabonnement freuen und empfehlen Sie meine Homepage bitte an Freunde weiter 🙂 .

Einige Rezepte habe ich zur besseren Übersicht auf meine monatlichen Rezeptseiten verschoben (siehe „Rezepte“ im oberen Menü)

Mit einer alten Aufnahme war ich in der Sendung Schnittgut (ab 18:40 min) mit zwei Frühlingssalaten und einem Kohlrabi-Carpaccio zu sehen!
unter:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/sendung-2329378.html
oder:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-2080272.html

Was treibe ich immer so 🙂 . . .

Am Sonntag bekam ich sehr schöne Setzlinge der Spätblühenden Traubenkirsche geschenkt und weil nun bald das Wetter umschlagen soll, habe ich sie heute noch schnell eingepflanzt. Gestern dachte ich noch daran Bambusstäbe zur Markierung mitzunehemen, doch als ich heute am Waldrand mit Spaten und Pflänzchen stand, hatte ich sie natürlich Zuhause vergessen. Macht nichts ein paar dürre Äste erfüllen auch den Zweck. Während dem Pflanzen sah ich mich so um, damit ich sehe welchen Ausblick meine zukünftigen Traubenkirschen haben werden, oh Mann der ist schon beneidenswert 🙂 . (18.11.20)

   

 

Letzte Woche war ich fleißig am Eicheln sammeln, wässern, schälen und mahlen. Mehrmaliges tägliches wässern war zum Entbittern bitter notwendig 🙂 . Bei jedem Wasserwechsel habe ich eine Eichel probiert und sie wurden immer schmackhafter. Das Eichelmehl will ich bald zu Eichelplatzerl und Marmelade verarbeiten. (4.11.20)

       

 

Ich habe heuer so gut gegartelt, dass ich Kürbis, Mispeln und Miniäpfel in bester Bioqualität abgeben kann .
Moschuskürbis Sorte „Muscat de Provence“ Preis pro kg 3,00€.
Mispeln Preis pro kg 4,00€. (Das Rezept für Mispel-Fruchtleder steht unter Rezepte im November)
Miniäpfel Sorte „Red Sentinel“ Preis pro kg 4,00€ (Rezeptanregungen gibt es dazu.)

   

 

Lange habe ich überlegt ob unser Hof mit Gemüsegarten und allem drum und dran als Naturgarten genügt. Nach längerem überlegen habe ich mich getraut und mich zur Naturgarten-Zertifizierung angemeldet. Mitte August kamen Jana Schmaderer und Patricia aus dem Siepen vom Kreisverband für Gartenbau und sahen sich mit mir meine wilden sowie meine etwas gepflegteren Ecken am Hof an. Sie freuten sich über die große Vielfalt, die bei mir zu finden ist und gaben mir gute Tipps wie ich das ein oder andere noch verbessern könnte. Ende September war es soweit, Anneliese Neppel vom Kreisverband für Gartenbau kam und überreichte mir eine Urkunde und ein tolles Schild für meinen Gartenzaun. Der Starnberger Merkur hat einen super Artikel dazu geschrieben. Meine Mama hat sich auch so für mich gefreut, dass sie mir eine Karte mit einem sehr schönen Spruch überreicht hat. (6.10.20)

       

 

Diese Woche ist Mist fahren (Mist streuen) geplant. Rechtzeitig bevor die Sperrfrist beginnt und wir unsere sechs Keuma (Jungrinder) wieder ins Winterquartier (Ende November) rein holen. Gesagt, getan, erledigt. Bei diesem herrlichen Wetter ist Mist fahren eine schöne und befriedigende Arbeit. Nicht nur immer Gras von der Wiese wegnehmen, sondern gut abgelagerten Mist zur neuen Humusbildung wieder zurück geben. Das ist für mich ein wertvoller und wichtiger Kreislauf. (21.10.20)

 

 

Zitter, zitter, klapper, klapper. Oh Mann war das Heute kalt, als ich unsere Haferschlehen draußen an der Streuobstwiese gepflückt habe. Ich hatte das Gefühl als würde es jeden Moment zu schneien beginnen und der Wind  mich von der Leiter blasen. Das kann doch nicht sein, es ist doch noch September. Jammer… Meine schönen großen Muskatkürbisse habe ich wegen der Kälte mit Eimer zugedeckt, ich hoffe sie halten durch, laut Wetterbericht soll es nächste Woche wieder wärmer werden, denn sie müssen eigentlich noch ganz ausreifen. Ich denke mit meiner Schlehenernte werde ich nun Schlehensaft zubereiten, ich freue mich jetzt schon auf den Genuss , vielleicht mit einem Schlückchen Prosecco veredelt, mhh 🙂  . (26.9.20)

 

Im Moment stehe ich etwas mit unserer heimischen Vogelwelt auf Kriegsfuß. Immer wenn ich denke demnächst werden diese oder jene Früchte reif ernten die Vögel sie schon im nicht opitmalen Reifezustand. Gott sei Dank haben wir einige Zwetschgenbäume, damit heute wenigstens ein Eimer voll für mich blieb. Kaum war ich mit meinen Zwetschgen wieder im Haus, sah ich wie sich die lieben Vögelein über meine Vogelbeeren hermachten. Schwuppdiwupp griff ich zum nächsten Sammeleimer und holte mir noch ein paar Vogelbeeren, bevor sie Morgen ganz weg sind. Es ist auch unfair von den Vögeln, sie sind immer zu Mehreren unterwegs und fliegen können sie auch. (5.9.20)

 

Heute hat mein Bruder ein schön gezeichneten Käfer bei uns auf der Straße entdeckt. Der war so zackig unterwegs, dass mein Bruder ihn mit seiner Hand einbremsen musste, damit ich ihn fotografieren kann.
Im Internet habe ich schnell herausgefunden was es ist. Laut Wikipedia ist es die „Gemeine Feuerwanze“ und kein Käfer. Aha! Die Feuerwanzen leben gesellig, sie lieben und ernähren sich von Linden, Malven und Robinien. Die rot-schwarze Warnfarbe soll den Vögeln sagen, Vorsicht, ich bin gefährlich für dich, wenn du mich frisst. Obwohl es eigentlich gar nicht stimmt, doch die Strategie geht auf, sie werden weniger gefressen. Gärtnerisch gesehen gelten sie als unschädlich, wegen ihrem massenhaften Auftretens aber als lästig.
Wir haben jetzt nur eine Feuerwanze gesehen und fanden seine Musterung interessant, also noch keine Gefahr für meinen Garteneibisch. (26.8.20)

 

Täglich schauen wir nach unsere Keuma (Jungrinder). Passt alles, sind sie gesund, haben sie noch genug Futter zum Grasen, haben sie noch genug Wasser usw.. Diesmal habe ich ein paar Fotos gemacht.
Seht selbst und staunt. Oans von unsere Keuma hat zwei Köpfe, die Anderen sind alle nur mit einem Kopf bestückt .
Mein Mann meinte gleich es sieht ein wenig wie das Tier Stoßmich-Ziehdich von Doktor Dolittle aus. (16.8.20)

   

 

Letzten Samstag war bestes Kräuterführungswetter und wie man sieht, war ich brav mit Mundschutz unterwegs. In der linken Hand halte ich eine Blüte des Echten Johanniskrauts. Damit ich jaaa keinen der vielen, vielen Punkte beim Bestimmen vergesse, habe ich mir einen Spickzettel geschrieben . (5.8.20)

 

Letzten Sonntag haben mein Mann und ich einen Großangriff gegen die Acker-Kratzdistel gestartet und zwar mit reiner Muskelkraft. Je mehr Disteln wir ausgerupft haben, umso mehr wurden es. Die Disteln sind wie das Ungeheuer Hydra aus der griechischen Mythologie. Wenn sie einen Kopf verliert, wachsen ihr zwei neue, zudem ist der Kopf in der Mitte unsterblich. ahhhh. Jeden Tag gehen wir nun 1-2 Stunden raus um Disteln zu „ernten“, inzwischen weiß auch mein Rücken ein Lied davon zu singen. (15.7.20)

   

 

Der Juli Newsletter ist fast fertig, er muss nur noch die Prüfung meines Sohnes bestehen, dann wird er nächste Woche von ihm verschickt. Ich bin so froh, dass ich Kinder habe, die mich bei PC Dingen so super unterstützen. (27.6.20)

 

Es soll schöner werden verkündet der Wetterbericht und nicht nur einen Tag, sondern mehrere Tage hintereinander, endlich das richtige Wetter für Heuarbeit. Drei Tage Trockenheit am Stück plus Sonne benötigt Heu bis es trocken ist, eingebracht und für den Winter eingelagert werden kann. (22.6.20)

     

 

Endlich eine Regenpause, die ist genau richtig um Rosenblüten und Radieschenblätter zu ernten. Aus den Rosenblüten setze ich Rosenblütenessig an und aus den Radieschenblätter bereite ich noch einmal Radieserlblätter-Paste zu (siehe unter den Junirezepten). In den nächsten Tagen soll es diese mit Spagetti geben. (21.6.20)

   

 

Ich war gerade dabei den Juni Newsletter zu schreiben als das Telefon klingelte. Frau B. rief an um mir zu sagen, dass eins unserer Rindl ausgebüchst ist. Stöhn. Doch wir hatten Glück, Frau B. fing es mit Ihrem Sohn ein und lies es bei Ihren Rindern bis wir unseren Ausreißer wieder holten. Die wollte gleich gar nicht mehr weg von den fremden Ochsen, da hätte es ihr gleich besser gefallen, als bei ihren weiblichen Weggefährten. Ganz nach dem Sprichwort „Das Gras auf der anderen Seite des Hügels ist immer grüner.” (28.5.20)

 

Am 1.5. haben wir unsere Keuma (Jungrinder) wieder auf die Wiese gebracht. Die Winterzeit im Stall ist vorbei. Heute habe ich Fotos gemacht, damit man sieht wie wohl sie sich fühlen und mit Appetit das frische Grün genießen. Irgendwann während der Fotosession habe ich meine gute Lesebrille verloren und nicht wieder gefunden. Ich bin wirklicher ein absoluter Schussel. (4.5.20)
P.S. Abends zog meine Tochter noch einmal los und hat die Brille in der Wiese entdeckt.