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Liebe Gäste,

weil Kurse im Moment nicht statt finden können, aber die Wildkräuter wie wild sprießen habe ich mir gedacht: Vielleicht hat der ein oder andere Besucher Lust bei seinem  Spaziergang oder im Garten Ausschau nach Wildkräutern zu halten.
Mein Ziel bei den Rezepten ist es immer, dass sie leicht sind, gut schmecken und keine komplizierten Zutaten benötigen. Falls man keine Wildkräuter zur Hand hat oder nicht so auf das „wilde Zeug“ steht, kann man auch jederzeit nur Küchenkräuter verwenden.
Falls Ihnen meine Anregungen gefallen, würde ich mich sehr über einen Gästebucheintrag oder ein Newsletterabonnement freuen und empfehlen Sie meine Homepage bitte an Freunde weiter 🙂 .
Falls es Ihnen nach meinen Produkten gelüstet, oder Sie eine Kleinigkeit zum Verschenken benötigen, habe ich hier einen kleinen Anreiz für Sie!

Ihre Gisela Hafemeyer

Nachdem ich für den Newsletter Juni das Thema Brot- und Semmelverwertung kurz aufgegriffen habe, gibt es nun ein Rezept mit altbackene Semmeln bzw. Weißbrot. Ich wollte Fett und Kocharbeit sparen, deshalb das Gericht „Arme Ritter“ aus dem Backofen, statt in der Pfanne gebraten. (1.6.20)
Arme Ritter
2 Semmeln oder 8 Stück Weißbrot …
3 kleinere Eier oder 2 größere Eier
300 ml Milch
60g Zucker
1 P. Vanillinzucker
frische Rosenblüten
30g Butter + einen ~½ TL Butter zum einfetten der Form
Zubereitung: Backofen auf 190°C vorheizen (~ 10 Minuten).
Semmeln in ~ 1,5cm dicke Scheiben schneiden.
Bratraine oder Auflaufform, was man halt hat, einfetten.
Milch, Eier, Zucker und Vanillinzucker mit einem Schneebesen verrühren und in die Form geben.
Rosenblüten auszupfen, klein schneiden und über die Eiermilch streuen.
Semmelscheiben in die Eiermilch legen und ~ 5 Minuten vollsaugen lassen, falls noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, nochmal ein Brotstück dazu fügen.
Je ein kleines Butterflöckchen auf die Brotscheiben setzen.
~ 20 Minuten im Backofen backen.
Tipp: Wer es süßer mag kann auch noch etwas braunen Zucker vor dem Backen darüber streuen. Man kann auch Zimt zur Eiermilch geben, doch der übertönt leicht den zarten Rosengeschmack.
Mann kann die Semmeln auch würfeln und das Rezept in Muffinförmchen backen.
Zu den Armen Rittern passt gut Apfelmus, ein obstiges Kompott oder Vanillesoße.

       

 

Ich war gestern  gerade dabei den Juni Newsletter zu schreiben als das Telefon klingelte. Frau B. rief an um mir zu sagen, dass eins unserer Rindl ausgebüchst ist. Stöhn. Doch wir hatten Glück, Frau B. fing es mit Ihrem Sohn ein und lies es bei Ihren Rindern bis wir unseren Ausreißer wieder holten. Die wollte gleich gar nicht mehr weg von den fremden Ochsen, da hätte es ihr gleich besser gefallen, als bei ihren weiblichen Weggefährten. Ganz nach dem Sprichwort „Das Gras auf der anderen Seite des Hügels ist immer grüner.” (29.5.20)

 

Gestern gab es ein paar Informationen zur Fichte und heute folgt nun ein Rezept mit Fichtenspitzen. Man glaubt es kaum, aber es hat einmal allen Familienmitgliedern auf Semmelscheiben gestrichen geschmeckt. (24.5.20)
Fichtenspitzen-Paste
100g Fichtenspitzen
100ml Olivenöl
30g gemahlene Mandeln
6g Salz
Zubereitung: Fichtenspitzen im Olivenöl pürieren und anschließend die Mandeln und das Salz untermengen.
Wer möchte kann auch geriebenen Parmesan untermischen oder ihn hinterher frisch darüber reiben.
Tipp: Schmeckt sehr gut als Brotaufstrich, über Nudeln oder Reis, zu Pellkartoffeln oder in der Salatmarinade,  als Pfannkuchenfüllung oder übers Rührei.

Kleine Gläschen kann man bei mir erstehen.  (siehe unter Produkte)

            

Eigentlich wollte ich vor einer Stunde raus um Fichtenspitzen zu pflücken, doch dann kam das Gewitter mit Graupelschauer dazwischen und ich Weichei blieb im Haus. Jetzt gibt es von mir vorerst nur Infos zur Fichte. (23.5.20)

  • In der Küche wird der hellgrüne Maiwuchs verwendet. Die jungen Fichtenspitzen schmecken säuerlich-zitronig und ein wenig harzig.
  • Die Fichte gehört zu den Kieferngewächsen.
  • Die Rinde älterer Fichten ist rotbraun, deshalb heißt sie in manchen Gegenden auch Rotfichte oder Rottanne, obwohl sie keine Tanne ist.
  • Die Zweige und Zapfen der Fichte hängen nach unten, die Zweige der Tanne stehen waagrecht und die Zapfen aufrecht.
  • Die Nadeln der Fichte sind viereckig.
  • Die Fichte ist ein wichtiger Rohstoff in der Papier- und Zellstoffherstellung, als Bau- und Möbelholz und natürlich als Brennholz.
  • Der Baum kann bis zu 600 Jahre alt und 40 Meter hoch werden.
  • Außer Fichtenspitzen kann man auch die jungen Triebe von anderen Kieferngewächsen wie z.B. Tanne oder Kiefer verwenden.

Bitte Fichten nicht mit Eiben verwechseln! Die Eibe ist sehr giftig!

Laut Internet ist Bruschetta ein italienisches Antipasto. Mei hört sich das kompliziert in meinen bayrischen Ohren an. Meine Übersetzung heißt so: „Bruschetta is a geröstete Brotscheibn, de ma vorm Essen als Mogntratzerl isst.“ Außerdem ist es für mich ein gutes Rezept um einen Brotrest zu verwerten. (17.5.20)
Bruschetta mit Kräutern
6 Baguette-, Ciabatta- oder sonstige Brot- und Semmelscheiben
5 EL Olivenöl
1 handvoll gemischte Kräuter wie z.B. Thymian, Basilikum, Pfefferkraut, Petersilie, Knolau, Dost …
½ Zwiebel
2 Knoblauchzehen
~ 30g Parmesan oder anderen Hartkäse
Salz, Pfeffer
Zubereitung: Backofen auf 200°C vorheizen (~ 10 Minuten).
Kräuter waschen, entstielen und klein schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und sehr klein würfeln. Käse aufreiben.
Kräuter, Zwiebel- und Knoblauchwürfel, Käse und ~ 3 EL Öl mischen und mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.
Baguettescheiben mit ~ 2 ELÖl beträufeln und im heißen Backofen ~ 2 Minuten anrösten.
Scheiben kurz aus dem Ofen nehmen und mit der vorbereiteten Masse bestreichen und noch einmal für 3-4 Minuten in den Backofen geben, je nach dem wie resch (knusprig) man es haben will.
Tipp: Man kann es auch ohne Käse zubereiten oder nach dem Anrösten mit Olivenöl und Knoblauch gibt man klein gewürfelte gewürzte Tomaten auf das Brot und schiebt es kein zweites Mal in den Backofen. Grod so wia ma wui 🙂 .

        Ich habe gleich ein paar Scheiben mehr gemacht.

 

Waldmeister ist jetzt gut im Wald zu finden. An manchen Stellen blüht er schon, doch das macht nichts, habe ich in meiner Fortbildung zur Kräuterpädagogin gelernt. Der einzige Nachteil, wenn er schon blüht oder älter wird, dann ist er nicht mehr so aromatisch. Es ist wichtig im Umgang mit Waldmeister, dass man nicht zu viel Kraut nimmt sonst bekommt man Kopfschmerzen. Eine gute Regel lautet: 3-4g Waldmeister (~ 13 Stängel) pro Liter Flüssigkeit. (12.5.20)
Waldmeister – Flammeri
6 Stängel Waldmeister
½ l Apfelsaft
1 Packung Puddingpulver Sahne oder Vanille
wer es süßer möchte nimmt noch 30-40g Zucker
Zubereitung: Waldmeister waschen und ein paar Stunden anwelken lassen. Hierbei entsteht der typische Cumarinduft.
Nun als Sträußchen mit einem Faden zusammenbinden. Waldmeister kopfüber am Faden in den Apfelsaft hängen, ohne dass die Stängelenden im Apfelsaft sind. Stängel enthalten Bitterstoffe, deshalb sollen sie nicht in die Flüssigkeit eintauchen. Über Nacht durchziehen lassen, dann abseihen.
Evtl. wieder Apfelsaft auf einen halben Liter auffüllen.
Puddingpulver mit etwas Saft anrühren, übrigen Saft zum Kochen bringen, Topf vom Herd nehmen, angerührtes Pulver mit einem Schneebesen einrühren, noch einmal ~ 1 Minute aufkochen. Wer möchte kann nun probieren ob es ihm süß genug ist und bei Bedarf Zucker unterrühren.
Flammeri in Dessertschalen geben und kühl stellen.
Pur, mit Sahne oder Vanillesoße genießen.

       

 

Ich bekam sehr schöne Bilder wie meine Chutneys nach dem Einkauf verwendet wurden, einmal mit Steak und eins mit Wildschweingulasch, mmh 🙂 .  (10.5.20)

     

 

Linsen gelten als eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschen und sind aufgrund ihrer Nährstoffe wertvoller Lieferant von Kohlenhydraten, Eiweiß und Ballaststoffen.
Ich liebe Linsen in verschiedensten Variationen, andere Familienmitglieder hingegen finden die braune Farbe eines fertigen Linseneintopfs oder Salats eher gruselig. (6.5.20)
Linsensalat
1 große Tasse Tellerlinsen (250g)
3 große Tassen Wasser
1-2 handvoll Kräuter
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen (wenn man Knoblauch gerne mag)
essbare Blüten (wenn vorhanden) z.B. Beinwellblüten
Marinade: 1 EL Honig, 2 EL Essig, 3 EL Öl, Salz, Pfeffer, 2 EL Wasser
Zubereitung: Linsen mit Wasser leicht köcheln lassen ~ 30 Minuten. 1 Teil Linsen mit mindestens 3 Teile Wasser zubereiten. Kochzeit variiert nach Linsensorte (siehe Packungsaufschrift). Wenn nötig etwas Wasser nachgießen. Kochwasser nicht salzen. Nach dem Kochen das überschüssige Wasser abgießen.
Kräuter waschen, Stiele entfernen und sehr klein schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und klein würfeln.
Die gegarten Linsen mit den Kräutern, den Zwiebeln, dem Knoblauch und der Marinade vermischen. Gut würzig abschmecken. Kurze Zeit durchziehen lassen und wenn nötig noch einmal nachwürzen. Mit Blüten dekorieren und anschließend servieren.

       

Infos zu Hülsenfrüchten:
Bestimmte Kohlehydrate aus den Hülsenfrüchten, die Oligosaccharide werden von Darmbakterien verstoffwechselt, was unerwünschte Blähungen verursachen kann.

Tipps um Blähungen zu verringern:

  • Hülsenfrüchte waschen oder einweichen. Ein Teil der Oligosaccharide werden herausgelöst, deshalb das verwendetet Wasser wegschütten. Außerdem werden die Zellwände aufgeweicht und Verdauungsenzyme können besser angreifen.
  • Kochwasser während der Hälfte der Kochzeit austauschen und wieder heißes Wasser zufügen.
  • Bei Hülsenfrüchte aus der Dose die Konservenflüssigkeit abgießen und nicht verwenden.
  • Gekochte Hülsenfrüchte pürieren, Zellwände werden zerstört und Verdauungsenzyme können besser angreifen.
  • Geschälte Hülsenfrüchte verwenden, diese haben einen niedrigeren Gehalt an unlöslichen Ballaststoffen. Durch fehlen der Schale können auch hier wieder die Verdauungsenzyme besser angreifen z.B. sind rote und gelbe Linsen geschält.
  • Würzen reduziert ebenfalls Blähungen, die Gewürze erst am Ende der Garzeit zugeben. Zudem runden Gewürze den Geschmack eines Hülsenfrüchtegerichts erst richtig ab. Gut geeignet sind z.B. Pfeffer, Zwiebel, Knoblauch, Kümmel, Bohnenkraut, Ingwer, Rosmarin.
  • Falls man mehr Hülsenfrüchte essen möchte, sollte die Verdauung erst an Hülsenfrüchte gewöhnt werden. Zuerst geringe Mengen essen, dadurch siedeln sich neue Mikroorganismen im Darm an und die können dann die anfallenden Moleküle abbauen. Dann kann die Essmenge gesteigert werden und die Blähungen nehmen ab.

(Die Tipps und Informationen sind aus dem Kompendium Hülsenfrüchte vom Kompetenzzentrum für Ernährung.)

 

Am 1.5. haben wir unsere Keuma (Jungrinder) wieder auf die Wiese gebracht. Die Winterzeit im Stall ist vorbei. Heute habe ich Fotos gemacht, damit man sieht wie wohl sie sich fühlen und mit Appetit das frische Grün genießen. Irgendwann während der Fotosession habe ich meine gute Lesebrille verloren und nicht wieder gefunden. Ich bin wirklicher ein absoluter Schussel. (4.5.20)
P.S. Abends zog meine Tochter noch einmal los und hat die Brille in der Wiese entdeckt.

      

 

Zum Abendessen gibt es diesmal bei uns gekochte Erdäpfe, Kräuterquark und Bärlauchbutter (Rezept siehe weiter unten). Ich hoffe die Ausgangsbeschränkungen beschützen uns wenigstens auch  vor den Freinachtsunsinn 🙂 . (30.4.20)
Kräuterquark
250g Quark
200g Crème fraîche
~ 1-2 handvoll Kräuter z.B. Pfefferkraut, Bärlauch, Zitronenmelisse, Oregano, Sauerampfer, Salbei, Schnittlauch
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer, Paprika
Zubereitung: Kräuter waschen, Stiele entfernen und sehr klein schneiden.
Zwiebel klein würfeln und anschließend alle Zutaten miteinander vermengen und mit den den Gewürzen abschmecken.

   

 

Als Erfrischung für zwischendurch gibt es diesmal ein indisches Joghurtgetränk, dass schnell zubereitet ist. (26.4.20)
Kräuter – Lassi
150ml kaltes Wasser
150g Naturjoghurt
~ 1 handvoll Kräuter z.B. Zitronenmelisse, Salatrauke, Oregano, Sauerampfer, Weiße Taubnessel
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
Zubereitung: Kräuter waschen, Stiele entfernen, grob klein schneiden und im Mixer oder mit einem Pürierstab mit der angegebenen Wassermenge gründlich pürieren. Gewürze, Zitronensaft und Joghurt unter mixen und nach Gusto abschmecken 🙂 .
Das Mischungsverhältnis Joghurt – Wasser ist immer 1:1.

   

 

Leider kam ich Gestern und Heute nicht zum  Kräuter pflücken und Kochen, weil ich für uns genäht habe. Zum Beweis hier ein paar Bilder von meiner Aktion. (24.4.20)

   

 

Heute Morgen ist es windig und kalt, deshalb ging ich zum Kräuter sammeln nur kurz in unseren Gemüsegarten. (20.4.20)
Eieraufstrich mit Kräuter
200g (1 Becher) Crème fraîche oder Schmand
2 hartgekochte Eier
1-2 Essiggurken (je nach Größe)
1 handvoll gemischte Kräuter z.B. Salatrauke, Schnittlauch, Zitronenmelisse, etwas Pfefferkraut
Salz, Pfeffer
Zubereitung: Kräuter waschen und sehr klein schneiden.
Eier und Essiggurken sehr klein würfeln. Nun alle Zutaten miteinander vermengen, würzen und abschmecken.

   

 

Beim Radl fahren habe ich wunderschöne Spitzahornblüten entdeckt und natürlich gleich eine Portion für einen Salat gepflückt. Die Zeit, in der man Spitzahornblüten ernten kann, ist so kurz, dass man jede Gelegenheit beim Schopfe packen muss. 🙂  (16.4.20)
Spitzahorn-Blüten-Salat
für 1-2 Portionen:
2 handvoll Spitzahornblüten
1 handvoll Rosinen
150g Naturjoghurt
Salz, Pfeffer
Zubereitung: Blüten von den Stielen zupfen und in eine flache Schüssel geben. Kleine Stielstückchen dürfen gerne mit in die Schüssel.
Rosinen über die Blüten streuen.
Den Joghurt für das Dressing etwas aufrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dressing über die Blüten verteilen.

       

 

Ostersonntag und ich habe mir kurzfristig überlegt, dass ich grillen möchte. Doch grillen ohne Kräuterbutter geht bei uns gar nicht. Deshalb habe ich meinen Mann gschwind zum Bärlauch pflücken geschickt und anschließend Bärlauchbutter zubereitet. Sie schmeckte uns so gut, dass wir eigentlich fast kein Fleisch gebraucht hätten. (12.4.20)
Bärlauchbutter
2 handvoll Bärlauch
250g Butter (zimmerwarm)
ein paar Tropfen Zitronensaft, oder Zitronenwürze, wenn man keine frische Zitrone zur Hand hat
Salz
Zubereitung: Bärlauch waschen und klein schneiden.
Bärlauch und Butter mit einer Gabel gut vermengen, mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Wer möchte kann Bärlauchknospen oder Blüten als Deko darüber streuen.

   

 

Morgen ist Gründonnerstag, und deshalb habe ich heute ein Rezept für eine wirklich gute Gründonnerstagssuppe. Diese Suppe schmeckte sogar meiner Mutter und meiner Tochter, meinen sehr kritischen Testessern. Sie geht schnell und einfach zum zubereiten. (8.4.20)
Gründonnerstagssuppe
700g Kartoffel
50ml Sahne
½ TL gekörnte Brühe, Salz, Muskat
9 verschiedene frische Kräuter (insgesamt 4-5 handvoll): Giersch, Bärlauch, Knoblauchsrauke, Brennnessel, Schnittlauch, weiße Taubnessel, Wiesen-Labkraut, Sauerampfer, ein paar Blättchen Thymian
Blüten zum Garnieren: Gänseblümchen, Gundermannn, Löwenzahn
Zubereitung: Kartoffeln, waschen, schälen, in kleine Würfel schneiden und in gesalzenem Wasser Salzwasser (½ Salz, Wasser soll die Kartoffelwürfel bedecken) weich kochen.
Kräuter waschen und sehr klein aufschneiden.
Wenn die Kartoffelwürfel gar sind, Sahne dazu und die Suppe mit dem Zauberstab pürieren. Mit Salz, gekörnter Brühe und Muskat abschmecken. Nun erst gibt man die sehr klein geschnittenen Kräuter hinein, die Suppe nicht mehr kochen.
Sahne gibt man wegen dem guten Geschmack dazu und damit unser Körper die fettlöslichen Vitamine aufnehmen kann.
Kurz vor dem servieren die Suppe mit den Blüten garnieren.

              

 

Palmsonntag und schönstes Wetter. Eben habe ich Veilchenblüten und die ersten Blätter von der Zitronenmelisse gepflückt, daraus bereite ich einen wunderbar, duftende Essig für meine sommerlichen Salate vor. (5.4.20)
Veilchen-Melissen-Essig
2 handvoll Märzveilchen oder auch Duftveilchen genannt
1 handvoll Zitronenmelisse
40g weißer Kandis
0,5l Apfelessig
Zubereitung: Melisse waschen und wieder trocken schütteln.
Blüten, Melisse, Kandis und Essig in eine Flasche füllten und verschließen. 8-10 Wochen ziehen lassen, zwischendurch immer wieder einmal schütteln.
Tipp: Schmeckt sehr gut zu Blattsalate, Wildkräutersalate, Fischgerichte, zum abrunden von Soßen oder verdünnt als Getränk mit 1 Teil Essig und 5 Teile Wasser und vielem mehr .

     

 

Heute gibt es als Beilage zum Mittagessen ein Gericht mit Bärlauch. (1.4.20)
Tomaten mit pikanten Käseaufstrich
200g körnigen Frischkäse
200g Feta (Schafskäse)
2 Knoblauchzehen (kann man verwenden muss man aber nicht)
1 große handvoll Bärlauchblätter
etwas Salz und Pfeffer
1-2 EL Sahne
Zubereitung: Vom Bärlauch grobe Stiele entfernen, waschen und sehr klein schneiden, Knoblauch ebenfalls.
Schafskäse grob in einer Schüssel zerbröckeln und mit dem körnigen Frischkäse mit einer Gabel vermengen. Bärlauch, Knoblauch und Sahne untermischen. Sahne ist dafür da, dass es cremiger wird. Salz und Pfeffer nur bei Bedarf verwenden.
Tomaten waschen, Strunk entfernen, in etwas dickere Scheiben schneiden und mit Käsecreme bestreichen. Wer möchte kann Bärlauchknospen als essbare Dekoration daraufsetzen.
Tipp: Schmeckt sehr gut mit Brot/Baguette zur Brotzeit oder wie bei uns heute als Beilage zum Mittagessen, als Snack oder für den Hunger für zwischendurch und vielem mehr 🙂 .

          

 

Mit einer alten Aufnahme war ich in der Sendung Schnittgut (ab 18:40 min) mit zwei Frühlingssalaten und einem Kohlrabi-Carpaccio zu sehen!
unter:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/sendung-2329378.html
oder:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-2080272.html