Radieserlblätter-Paste

Ich habe heuer das Gefühl, wir haben viel mehr Radieserlblätter als Radieserl. Das kühle Wetter ließ hauptsächlich das Kraut wachsen. Macht nichts. Dann verarbeite ich halt die Blätter zu einer Radieserl-Paste. (17.6.20)
Zutaten:
100g Radieserlblätter
3 Knoblauchzehen
7g Salz
50ml Sonnenblumenöl
50ml Olivenöl
Zubereitung:
Radieserlblätter waschen und gründlich abtropfen lassen oder kurz ein paar Runden durch die Salatschleuder drehen. Evtl. mit einem Küchenrollentuch nach trocknen. Auf den Blättern soll so wenig Wasser wie möglich verbleiben. Ist der Wassergehalt in der Paste zu hoch, verdirbt sie schneller.
Blätter grob aufschneiden.
Knoblauchzehen schälen und klein würfeln.
Sonnenblumenöl, Salz, aufgeschnittene Blätter und Knoblauchwürfel in ein höheres Gefäß geben und mit einem Pürierstab alles klein mixen.
Nun das Olivenöl mit einem Löffel untermischen.
Ich habe das Olivenöl später dazu gegeben, weil es manchmal durchs pürieren bitter werden kann.
Man kann auch nur Sonnenblumenöl oder Rapsöl verwenden, was man halt gerade Zuhause hat.
Die Paste in ein Glas füllen und mit einer Ölschicht bedecken. Ohne Parmesan hält es im Kühlschrank wochenlang, wenn es nicht bis dahin schon aufgegessen ist.
Tipp:
Radieserlblätter-Paste schmeckt wunderbar zu den Semmelpflanzerl mit Bergkäse (siehe unten vom 11.6.20), zu gekochte Kartoffeln, über Nudeln mit frisch geriebenen Parmesan oder zu Gegrilltem uvm..