Medienpräsenz

 

Am 31.3.20 war ich mit einer alten Aufnahme in der Sendung Schnittgut (ab 18:40 min) mit zwei Frühlingssalaten und einem Kohlrabi-Carpaccio zu sehen 🙂 !
unter:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/ausstrahlung-2080272.html

 

Starnberger Merkur (31.3.20)

Am 1.4.19 war ich in der Sendung Schnittgut (ab 18:40 min) mit zwei Frühlingssalaten und einem Kohlrabi-Carpaccio zu sehen 🙂 !
unter:
https://www.br.de/br-fernsehen/programmkalender/sendung-2329378.html


Im April 2019 wurde ich vom Regionalportal für die Regio-News interviewt (www.regionales-bayern.de), es war ein sehr nettes Gespräch.
Das kleine Einmaleins der Kräuterküche: „Sammeln und hernehma!“
Im Frühling beginnt die Saison der Wildkräutersammler.  Und der ahnungslose aber interessierte Spaziergänger fragt sich: „Darf man das essen oder ist das giftig? Und wie kann man nochmal Bärlauch von dem anderen da unterscheiden, was so giftig sein soll. Wie hieß das nochmal?“ Maiglöckchen, genau!
Was es beim Wildkräutersammeln alles zu beachten gibt und vieles mehr erfahren Sie im Interview mit der Kräuterpädagogin und Bäuerin Gisela Hafemeyer.
Regionalportal:  Sie bieten auf Ihrem Hof Kräuterführungen an. Wie sieht eine klassische Führung bei Ihnen aus?
Hafemeyer:  Die Führungen finden bei uns auf dem Hof auf unseren eigenen Wiesen statt. Sie dauern in der Regel dreieinhalb bis vier Stunden. Zirka eineinhalb Stunden verbringen wir draußen und sammeln Kräuter, danach wird mit den Kräutern und Lebensmitteln gemeinsam am Hof gekocht, gegessen, und auch ein Mitbringsel für zu Hause vorbereitet. Mir ist auf den Führungen wichtig, den Geschmack der Kräuter zu vermitteln. Beispielsweise frage ich die Teilnehmer, wie denn die Vogelmiere schmeckt, dann wird intensiv gekaut und überlegt und keiner weiß so recht nach was. Von mir kommt oft die Hilfestellung „Vielleicht haben Sie schon einmal etwas stibitzt, das ähnlich schmeckt?“. „Nein“, antworten die Teilnehmer fast immer, „wir haben noch nie etwas geklaut“. Aber wenn ich dann sage, ob es nicht nach ganz jungen unreifen Maiskölbchen schmecke, dann heißt es ganz schnell „Ohh ja, die haben wir uns schon einmal vom Acker geholt…“. (Hafemeyer lacht)
Regionalportal:  Wer kann an solchen Führungen teilnehmen?
Hafemeyer:  Ich habe ein ganz gemischtes Publikum. Manche wissen schon einiges über Wildkräuter, andere stehen ganz am Anfang. Die Führungen sind auf den Anspruch von Erwachsenen konzipiert. Im Sommer und in den Ferien biete ich spezielle Kinderführungen an. Auch Schulklassen kommen vorbei. Sogar ein Junggesellenabschied mit lauter jungen Männern aus München hatte sich schon angekündigt.
Regionalportal:  Über das Jahr verteilt wachsen ja ganz unterschiedliche Kräuter, dementsprechend schaut jede Führung anders aus?
Hafemeyer:  Das stimmt! Die Saison beginnt Mitte April mit dem Scharbockskraut, dem Bärlauch, der Knoblauchsrauke oder dem Veilchen, mit dem man übrigens ganz feinen Veilchenzucker herstellen kann. Im Sommer gibt es viele Blüten wie die vom Borretsch oder vom Beinwell. Und im Herbst wird  zum Beispiel Vogelmiere gesammelt, aber auch Löwenzahn und Gänseblümchen, die es natürlich auch schon im Frühling und Sommer gibt. Und ich kombiniere dann gerne die Kräuter mit Heckenfrüchten wie der Vogelbeere oder der Schlehe. Im Oktober finden die letzten Kräuterführungen statt. Jede steht unter einem bestimmten Thema, zum Beispiel im Sommer „Rosen und Wildkräuter in der sommerlichen Küche“  oder im Herbst  „Kürbis trifft wilde Kräuter“.
Regionalportal:  Sie haben den Bärlauch erwähnt. Dieser ist allgemein bekannt und wird wegen seines Knoblauchgeruchs sehr geschätzt. Aber man weiß auch, dass er leicht mit anderen – giftigen! – Pflanzen verwechselt werden kann. Was gibt es da zu beachten?
Hafemeyer:  Viele denken ja, man kann Bärlauch sicher bestimmen, weil die Blätter nach Knoblauch riechen. Aber man sollte ihn nicht dem Geruch nach bestimmen! Die Hände riechen ja schon nach dem ersten Blatt, das man pflückt, nach Knoblauch, und wenn man dann an einem anderen Standort wieder Blätter findet und abpflückt, riechen die natürlich auch nach Knoblauch, auch wenn sie von einer ganz anderen Pflanze stammen! Besser man schaut sich die Blätter an. Beim Bärlauch gilt: Ein Blatt, ein Stiel! Die Stiele sind abgeflacht und wenn man das Blatt umknickt macht es richtig „knack!“. Die Herbstzeitlosen haben gar keinen Stiel und die Blätter sind gummiartig. Beim Maiglöckchen ist der Stiel rund und wie bei einer Tulpe wachsen die Blätter immer zu zweit in einem Schaft. Und beim Aronstab ist das Blatt nicht bis zum Stiel angewachsen und hat zudem am Stängelansatz zwei Zipfel. Weil das Wissen über die Pflanzen wichtig ist, empfehle ich den Teilnehmern Bestimmungsbücher mit gezeichneten Pflanzenbildern anstatt Fotografien, weil Zeichnungen die botanischen Merkmale besser sichtbar machen.
Regionalportal:  Inzwischen wird Bärlauch auch im Lebensmitteleinzelhandel angeboten. Ist das eine Alternative für all diejenigen, die nicht die Möglichkeiten zum Kräutersammeln haben?
Hafemeyer:  Dafür gibt es gewerbliche Sammler, die mit einer Genehmigung einen Teil eines Wildbestands absammeln. Sie fangen in den milden Regionen mit dem ersten Auftauchen vom Bärlauch an und ziehen mit ihm mit in die höheren Regionen. Weil auch der Bärlauch im Handel aus Wildsammlungen stammt sollte man ihn trotzdem auf giftige Blätter durchsehen!
Regionalportal:  Wenn man nun eine Kräuterführung mitgemacht hat und selbst Kräuter sammeln will –  wo macht man das am Besten und wo nicht?
Hafemeyer:  Selbstverständlich sammelt man nicht in Naturschutzgebieten und auch keine geschützten Pflanzen. Aber auch auf jeder Wiese herrscht im Sommer Betretungsverbot, also während der Zeit des Aufwuchses von Mitte April bis Mitte November. Wiesen sind Eigentum der Landwirte und der „Futternapf der Kühe“, jede zertretene Pflanze bleibt auch zertreten und richtet sich nicht wieder auf! Auch Straßenränder und Hundespazierwege sind ungünstig für das Sammeln von Kräutern. Gut eignen sich Wiesen- und Waldränder sowie Wald- und Feldwege. Oder der eigene Garten! Ich bitte Teilnehmer meiner Führungen immer, im Garten einfach mal was wachsen zu lassen. „Leben und leben lassen“ sage ich. Und wenn man was ausprobiert und zum Beispiel Giersch auch in der Küche verwendet, dann ändert das das Verhältnis zum Unkraut und lehrt die Achtsamkeit!
Regionalportal:  Wie sammelt man denn Kräuter ganz allgemein?
Hafemeyer:  Ganz einfach in Körbe. Mit dem Fingernagel abzwicken oder mit der Schere oder dem Messer abschneiden. Bitte nicht mit der Wurzel ausreißen! Im Sommer sammle ich den Löwenzahn immer zum Schluss, weil er bei Wärme leicht welkt. Mit ein paar Tropfen Wasser befeuchtet, halten sich Kräuter ein bis zwei Tage im Gefrierbeutel oder einer festen Box im Kühlschrank. Aber ich rate immer dazu, nur dann zu sammeln, wenn man die Kräuter auch am selben Tag verwendet, weil sie dann am frischesten sind und noch alle Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Sammeln und hernehma!
Regionalportal:  Das macht Lust los zu spazieren, zu sammeln und leckere Rezepte auszuprobieren! Was ist ihr Lieblingsrezept mit Wildkräutern?
Hafemeyer:  Man kann so viel Verschiedenes mit Kräutern anfangen, von der klassischen Kräuterbutter bis zur Pizza mit Creme Fraîche und Bärlauch. Oft kauft man eine bestimmte Zutat, baucht aber nur eine kleine Menge davon und der Rest bleibt wochenlang im Kühlschrank stehen. Solche Zutaten lassen sich auch leicht mit Wildkräutern ersetzen und die Gerichte haben dann einen ganz neuen wunderbaren Geschmack! Und bei Kräuterbutter verzichte ich grundsätzlich auf Knoblauch, weil der das Aroma der Kräuter überdeckt. Dafür nehme ich einen Spritzer Zitrone.
Regionalportal: Sehr geehrte Frau Hafemeyer, vielen Dank für das Interview! (https://www.regionales-bayern.de/regio-news/das-kleine-einmaleins-der-kraeuterkueche-sammeln-und-hernehma/)

Parsberg Echo (3.9.18)

Frau Huss-Weber hat mich Zuhause besucht und einen sehr schönen Artikel über das Geschmackerlebnis eines gefüllten Camemberts und über unseren Hof verfasst.

Im Internet unter:
https://www.5-seen-wochenanzeiger.de/fuenfseenland/keine-angst-vor-der-natur,106261.html
und:
https://www.5-seen-wochenanzeiger.de/fuenfseenland/der-gefuellte-kraeuter-camembert,106253.html

„Keine Angst vor der Natur“
Gisela Hafemeyer steht niemals still

  In ihrem Gewächshaus baut sie Gurken und Tomaten an. (Bild: Huss-Weber)
Gisela Hafemeyer hat nach der Realschule eine fünfjährige Ausbildung zur Dorfhelferin absolviert. „Das war ein großer Traum von mir, ich wollte Land auf, Land ab helfen und habe die Vielseitigkeit dieses Berufes geschätzt“, blickt die heutige Kräuterpädagogin aus Frieding (Gemeinde Andechs) zurück. Bei dieser vielschichtigen Ausbildung erhält man Einblicke in Themenbereiche wie Hauswirtschaft und Ernährung, Landwirtschaft und Wirtschaft. Einige Jahre hatte sie in diesem Beruf gearbeitet, doch Gisela Hafemeyer wollte mehr. Wo andere die Welt erkunden, erweiterte die lebensfrohe Dorfhelferin ihren Horizont von Zuhause aus.
Eine Weiterbildung ist keine Weiterbildung
Nachdem klar war, dass der elterliche Milchviehbetrieb verkleinert werden musste und Hafemeyers Kinder aus dem Gröbsten raus waren, hatte sie etwas Luft dafür, um „wieder einmal etwas für sich zu tun“. Anstelle der Milchkühe gibt es nun an ihrem Hof circa sieben Kalbinnen für die Fleischgewinnung. Sie stehen von Ende April bis Ende November auf einer großzügigen Weide und kommen nur im Winter in den Stall. „Das spart viel Stallarbeit“, erklärt die vielschichtig interessierte Landwirtin weiter. Dies bedeute allerdings nicht, dass sie nicht täglich nach ihrem geliebten Fleckvieh schaut. „Wir fahren morgens und abends hin, kontrollieren die Tränken und natürlich auch, wie es den Tieren geht“, beschreibt sie ihren Alltag. Den Betrieb mit den Nutztieren führt sie gemeinsam mit ihrem Mann im Nebenerwerb. Ihr Mann ist in einer örtlichen Firma berufstätig und in die Landwirtschaft dank seiner Frau hineingerutscht.
Nachdem nun ein anderer Wirtschaftszweig in Sachen Nutztierhaltung gefunden war, machte sich Hafemeyer auf die Suche, nach Möglichkeiten, um den Hof besser zu nutzen. „2004 bin ich dann auf die Ausbildung zum Kräuterpädagogen gestoßen und habe mich gleich angemeldet“, erklärt sie. Nachdem sie diese einjährige Ausbildung beendet hatte, machte sie eine Weiterbildung zur Gartenbäuerin. Darauf folgten die Qualifikationen Erlebnisbäuerin Lernort Bauernhof, Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung und im Jahre 2018 dann der krönende Abschluss mit der bestandenen Meisterprüfung zur Hauswirtschafterin.
Kein Weg ist ihr zu steinig
„Ich habe gerne für meine Fortbildungen gelernt“, erzählt Hafemeyer. Sie habe der Lernort Natur schon immer fasziniert. Ihr Ziel sei es mit den zahlreichen Fortbildungen gewesen, ihren Horizont zu erweitern, aber auch das Erlernte an andere weiterzugeben. „Es ist beeindruckend, was unsere Natur zu bieten hat“, sagt sie.
In ihrem Kräuterstadl gibt sie regelmäßig Kurse für Schulkinder und auch Erwachsene. „Es ist mir wichtig, den Menschen mein Wissen über Natur und Heimat weiterzugeben, denn nur das was man kennt, schützt man auch“, so das Credo der Kräuterpädagogin.
Immer wieder stelle sie fest, dass Menschen gegenüber Wildkräutern Berührungsängste haben. „Manche sind fasziniert, dass man Gänseblümchen essen kann und sind etwas beschämt, dass sie diesen im Rasen immer zu Leibe rücken“, schmunzelt sie. Ebenfalls gäbe es ab und an Kinder, die Erde nicht anfassen wollen würden. „Man darf nicht vergessen, dass wir ein Teil der Natur sind, ohne sie geht es nicht.“
Im Herzen grün
Bei Gisela Hafemeyer gibt es nicht nur ein Gewächshaus, in dem Chillischoten, Tomaten und Gurken wachsen, sondern auch auf dem ganzen Hof zahlreiche große und kleine Blumentöpfe, in denen die verschiedensten Kräuter wachsen. „An Muttertag gibt es für mich immer Kräuter, das freut mich sehr“, verrät sie. Ringelblumen, Duft- und Essrosen, Majoran, Oregano, Lavendel und viele, viele weitere Kräuter. „Ich habe gerne eine große Auswahl an Topfkräutern. Diese ergänzen die Vielfalt der Wildkräuter auf den Wiesen ungemein“, sagt sie. Außerdem baut sie selbst noch Kürbisse und Zucchinis an. „Mir ist es wichtig, dass alles so naturbelassen wie nur möglich wächst. Es muss nicht alles in Reih und Glied gepflanzt sein. So bunt und gemischt wie die Natur ist, soll auch der Garten sein“, erklärt sie weiter.
In ihren Kursen gibt sie ihre Erfahrung und ihre Philosophie an die Teilnehmer weiter. Kinder dürfen durch Wiesen laufen und dabei Leckereien entdecken, Erwachsene können Kräuterwanderungen und Kräuterkochkurse buchen. „Ich wünsche mir, dass Menschen keine Angst vor der Natur haben“, so die Kräuterpädagogin. Diesem Wunsch versucht sie in ihren Kursen täglich ein bisschen näher zu kommen.

Starnberger Merkur (

 Parsberg Echo (27.9.17)

Starnberger Merkur (

Die ganze Vielfalt in einem Strauß
Kräuterbuschen Binden von Susanne Sasse

Duftende Kräuterbuschen stehen an Mariä Himmelfahrt im Mittelpunkt der Gottesdienste. Die kunstvoll zu Sträußen gebundene Heilpflanzen, Kräuter und Getreideähren werden geweiht. Kräuterpädagogin Gisela Hafemeyer aus Andechs erklärt, welche Pflanzen sie bindet.

Andechs – Der Tisch auf dem Hof von Gisela Hafemeyer in Frieding bei Andechs (Kreis Starnberg) liegt voller Kräuter. Es sind mehr als 40 verschiedene, gemeinsam mit ihrer Mutter Lieselotte Hörmann (78) hat sie sie gesammelt. Nach drei Stunden musste sie sich zwingen, aufzuhören, sonst hätte sie den ganzen Tag weitergesucht. Denn Pflanzen zu sammeln, das war schon als kleines Mädchen ihre Leidenschaft.
Die Kräuterbuschen bindet traditionell ihre Mutter Lieselotte Hörmann. „Ich habe es von meiner Mutter gelernt, ohne Kräuterbuschen kann ich mir den Sommer nicht vorstellen“, sagt die Seniorin.
Wie genau die Buschen gebunden gehören, da hat jeder seine eigene Methode, erklärt sie: „Es gibt kein richtig und falsch, jede Region hat andere Regeln.“ Aber ein paar gelten überall: Prachtvoll sollen die Buschen eben sein – und fast überall bindet man in die Mitte eine Königskerze.
In einigen Regionen werden nur sieben Kräuter hineingebunden, sie sollen die Zahl der Wochentage symbolisieren. Anderenorts stehen zwölf Kräuter für die Zahl der Apostel. Häufig aber werden weit mehr Kräuter gebunden – 24, 48, 72, 77, oder sogar 99.
„Mir kommt es darauf an, die Pracht und Vielfalt der Natur in den Buschen zu zeigen, von jeder Pflanze binde ich immer drei Stück hinein, mindestens“, erklärt Lieselotte Hörmann ihre Methode.
Nach dem Kirchgang wird der Buschen kopfüber im Herrgottswinkel aufgehängt und getrocknet. Dort hängt er dann ein Jahr lang, und wenn der neue Buschen kommt, wandert der alte in den Kuhstall, um dort für Glück zu sorgen. Früher gaben die Bauern krankem Vieh gesegnete Kräuter.
Hokuspokus, findet Kräuterpädagogin Gisela Hafemeyer, hier komme es darauf an, gezielt die richtige Medizin zu verabreichen, nicht darauf, ob das Kraut gesegnet ist. Für sie sind die Kräuterbuschen vor allem eines: Eine wichtige Tradition, die das Wissen über die Natur fördert und deshalb nicht in Vergessenheit geraten darf.
In einem Buch über Brauchtum hat sie wichtige Stellen gelb markiert. Dort heißt es, das Binden der Kräuterbuschen war ursprünglich ein heidnischer Brauch, den die Kirche übernahm. Mit der Begründung, aus Marias Grab sei ein bezaubernder Blumenduft geströmt, als sie in den Himmel aufgenommen wurde.
In den Augen von Gisela Hafemeyer ist der Brauch des Kräuterbuschenbindens ein Segen. Sie bedauert sehr, dass viel Wissen um Heilkräuter in Vergessenheit geriet, weil die Frauen im Mittelalter zur Zeit der Hexenverfolgung ihr vererbtes Kräuterwissen nur heimlich nutzen konnten. Vieles ging so verloren, bis die Kirche das Kräutersammeln doch akzeptierte.
Die bodenständige Gisela Hafemeyer hat sich dieses Kräuterwissen in einer langen Ausbildung angeeignet. Nach der Landwirtschaftslehre wurde sie Dorfhelferin, Kräuterpädagogin, Gartenbäuerin und schließlich Erlebnisbäuerin. Ihr geht es darum, vor allem Kindern die Natur nahezubringen. „Das Buschenbinden empfehle ich jedem, ob gläubig oder nicht. Es erdet und öffnet die Augen für die Wunder und die Vielfalt der Natur“, sagt Hafemeyer. „Die Natur ist für mich alles zugleich: Wissenschaft und Wunder, Biologie, Chemie, der Kreislauf der Jahreszeiten und vieles mehr.“
Viele Heilkräuter, die sie in ihrer Hausapotheke verwendet, sammelt sie auch für die Kräuterbuschen. Etwa die vitaminreiche Brennnessel, oder das Gundermannkraut, das Schürfwunden lindert und dank seiner herben Note wunderbar würzt. Hafemeyer zählt Dutzende von Kräutern und deren Verwendung auf, sprudelt wie ein Wasserfall. Ihre Augen leuchten wie die eines Kindes, als sie sagt: „Ich verarbeite alles, was uns die Natur schenkt und bin dankbar für all ihre Gaben.“

Starnberger Merkur (24.4.17)

Süddeutsche Zeitung (25.4.17)

Süddeutsche Zeitung (7.5.16)

SZ07052016

Starnberger Merkur (6.6.16)

MM06062016-Rose

Starnberger Merkur (15.6.16)

MM15062016

Im April 2015  war Regina Dötsch vom Bayerischen Fernsehen bei mir auf dem Hof und hat mich zum Thema „Frühlings-Genüsse“ aufgenommen, leider ist der Beitrag nicht mehr online.

Parsberg Echo (28.4.2015)

PE08.04.2015

 Am 23.10.2014 erschien das Buch „Pflanzenkraft und Kräuterwunder“.
Im Monat September findet Ihr mich in diesem schönen Buch mit meiner Lieblingspflanze dem Gänseblümchen 🙂 .
Ich freue mich sehr eine von diesen Frauen sein zu dürfen über welche Bettina Louise Haase in diesem besonderen Buch geschrieben hat.

Pflanzenkraft-und-Kräuterwunder-23.10.2014

Ammerseekurier (18.6.14)

Augsburger-Allgemeine-18.6.14

Gartenbauverein Frieding (4/2014)

Heft-Gartenbauverein-Frieding-Juni-14-Vortrag-3.4.14

Im Februar 2014 war Frau Ziegler vom Bayerischen Fernsehen bei mir auf dem Hof und hat mich zum Thema „Kümmel“ aufgenommen. Leider ist der Beitrag nicht mehr online.

Süddeutsche Zeitung (5.10.13)

 

SZ-5.10.2013

 Kreisbote (21.9.2013)

KB21092013-Ferienprogramm

Im Juni 2013 war Regina Dötsch vom Bayerischen Fernsehen bei mir auf dem Hof und hat mich beim „Nesselkuchen backen“ aufgenommen. Des war wieda a tolles Erlebnis für mi. Leider ist der Beitrag nicht mehr online.

 Parsberg Echo (25.5.13)

PE25052013

Mein Land Garten (4/2013)

Mein-Land-Garten-4-2013

 Parsberg Echo (5.9.12)

PE05092012

Im Juli 2012 war Claudia Heider vom Bayerischen Fernsehen bei mir auf dem Hof und hat mich zum Thema „Linde“ aufgenommen. Leider ist der Beitrag nicht mehr online.

Starnberger Merkur (16.5.12)

Streuobstwiese-MM-16.5.2012

Jezza (12/2011)

Jezza-Dez.2011

Starnberger Merkur (26.7.2011)

mm26072011

Ammerseekurier (27.5.11)

 

Ammerseekurier-27052011

Starnberger Merkur (25.5.11)

 

mm25052011

Süddeutsche Zeitung (6.11.10)

 

sz09112010

Kreisbote (21.7.10)

kb21072010

Müncher Merkur (23.1.10)

 

mm23012010

Parsberg Echo (15.4.09)

15.4.2009

Süddeutsche Zeitung (3.6.08)

 

SZ03062008

Ammersee Journal (5/2007)

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Süddeutsche Zeitung (9.9.06)

 

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